Erdung, Aufrichtung, Beugung und Drehung: Beim Yoga bewusst mehr Fokus auf die Bewegungsrichtungen zu legen, kann der persönlichen Asana-Praxis mehr Präzision und Tiefe verleihen. Die Aufrichtung der Wirbelsäule ist eine der wichtigsten Bewegungen in den Asanas und im Sonnengebet. Gleichwohl kommt die Aufrichtung in der üblichen Klassifizierung der Asanas in Umkehrstellungen, Rückwärtsbeugen usw. überhaupt nicht vor. Es lohnt sich deshalb, einmal die vier grundlegenden, in den Asanas vorkommenden Bewegungsrichtungen zu betrachten. Sich in einem Asana besonders auf eine dieser grundlegenden Bewegungsrichtungen zu konzentrieren, kann unsere Praxis intensivieren und vor allem dabei helfen, die Stellung präziser einzunehmen, also das Alignment zu verbessern. Dabei ist es besonders spannend, wenn in einem Asanas zwei entgegengesetzte Bewegungsrichtungen vorkommen und aus ihrer Gegenläufigkeit die spezielle Spannung in diesem Asana resultiert. In energetischer Sicht lässt die Aufrichtung Atem und Prana nach oben steigen und richtet uns auf etwas Höheres aus. Der äußeren Aufrichtung entspricht auch eine innere Aufrichtung. Wenn wir unseren Körper aufrecht halten, fühlen wir uns selbstbewusst, selbstsicher und kraftvoll. Swami Vishnudevananda hat einmal gesagt: „Nobody knows the power of Asanas“, also „Keiner kennt die […]

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