Die Vedische spirituelle Praktik: erste psychologische Grundlagen.
In den vorangegangenen vier Teilen dieser Serie habe ich versucht, einen Hintergrund und Bezugspunkt für die Hymnen des Veda herzustellen. Da sich die Äußerungen der Seher fast immer im Umfeld des Opfers und der Götter zum Ausdruck bringen, war es notwendig, zumindest einen ersten Eindruck von diesen äußerst wichtigen Begriffen zu geben. Darauf aufbauend will ich nun beginnen, die Grundlagen der Vedischen spirituellen Praktik darzulegen.
Lässt sich die – bis in die heutige Zeit noch gar nicht wirklich ausgelotete – Welt des Veda überhaupt in ein rein rationales Denk- und Praxis-System einordnen? Sri Aurobindo schreibt dazu in „The Doctrine of the Mystics“: