Die Upanishaden – eine Brücke zur heutigen Zeit? Gedanken zu den bedeutsamen alten Weisheitstexten, die zum vedischen Textkorpus gehören.
Können die Upanishaden, diese jahrtausendalten Schriften, uns modernen Menschen heute noch viel sagen? Wäre das nicht sehr erstaunlich angesichts der großen Unterschiede zwischen der Lebensweise in unserer Zeit und in ihrer Entstehungszeit? Und wenn es so wäre, was hätten wir heute davon? Könnten diese Quelltexte aus dem vedischen Zeitalter uns ein paar Dinge lehren, die für viele heutzutage verloren gegangen sind? Vielleicht bringen sie uns die Erkenntnis, wie zeitlos innere Wahrheiten sind. Es fasziniert mich sehr, was in Urzeiten bereits verstanden und gelehrt wurde, obwohl wir uns doch heute oft kulturell so überlegen fühlen. Tatsächlich kann es spannend werden, wenn wir uns näher auf das Thema einlassen.
Die Suche nach dem Allumfassenden
In der Epoche der vedischen Hochkultur entstand eine Lehre der Ganzheit und der Harmonie. Die Upanishaden waren vor etwa dreitausend Jahren ein Geheimwissen – ein Wissen, das die Tiefe des Menschseins berührt. Ein Wissen darüber, was wir sind, woher wir stammen, wohin wir gehen werden und was die Welt zusammenhält: Es ging letztlich um die Suche nach dem großen „Allumfassenden“.
Die Verinnerlichung dieser Texte durch die Schüler sollte über den Geist und nicht über den Verstand e