Die Überlieferungen, die den Abschluss der Veden bilden, legen die Mystik des Selbst und die Essenz des Yoga dar.
Wenn es um die Darstellung der Grundgedanken der Upanishaden geht, sollte man erst einmal Ramana Maharshi zu Worte kommen lassen: „Atman ist das individuelle Selbst, alles andere lässt sich daraus erklären. Das Selbst ist ewig gegenwärtig, und doch möchte jeder das Selbst erkennen. Was für eine Hilfe sollte dazu nötig sein, sich selbst zu erkennen? Die Menschen möchten das Selbst als etwas Neues erleben. Es ist jedoch ewig und immer dasselbe. Sie möchten es als gleißendes Licht oder auf andere Art erfahren. Wie wäre aber das möglich? Es ist weder Licht noch Dunkelheit, na tejo, na tamah. Es ist so, wie es ist. Es kann nicht beschrieben werden. Die beste Definition ist: ‚Ich bin, der Ich bin. Und wenn die Schriften vom Selbst berichten, es sei von Daumengröße, vom Umfang der Spitze eines Haares, ein elektrischer Funke, ungeheuer an Ausdehnung und feiner als das Feinste – dann fehlt solchen Feststellungen tatsächlich jede Grundlage. Es ist Sein, aber weder wirklich noch unwirklich; es ist Erkenntnis, aber weder Wissen noch Nicht-Wissen, wie könnte es da definiert werden, es ist einfach Sein."
(Gespräche des Weisen vom B