Wenn Yamuna Giri mit rauer und kräftiger Stimme von ihren Reiseerlebnissen oder von ihrem Leben in der Höhle Jhillmill Gufa unweit der Yogahochburg Rishikesh im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh erzählt, so schwingt da stets der Hauch der weiten Welt, einer mystischen, außergewöhnlichen Welt, einer Welt der Fabeln und längst verloren geglaubter Kulturen und Lebensweisen mit. Und wenn sie von ihrem Lebensweg berichtet, klingt das nach einem vorgezeichneten, zielorientierten Weg von A nach B – vom kleinbürgerlichen Umfeld Steinstückens unweit der Babelsberger Filmstudios am Rande Berlins in einen traditionellen Sadhuorden im Himalaya.
Es ist eine von Brüchen und Zweifeln freie Schilderung, gespickt mit Anekdoten und prophetischen Träumen, geprägt von der Suche nach Gott und dem Drang nach innerer und äußerer Freiheit. Der inneren Stimme gänzlich zu vertrauen, ihr alles sonstige unterzuordnen und dem Ruf dieser Stimme konsequent und beharrlich zu folgen, ist das Erstaunliche, Außergewöhnliche an Yamunas Lebensweg.
Irgendwann im Kindergartenalter brachte Meike ein Bildmotiv in vielen Versionen zu Papier, die sie z