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Das Ayurveda-Zentrum im Vier Jahreszeiten am Schluchsee

Der Wellnessmarkt blüht. Kaum ein Hotel lässt sich heutzutage nicht unter der Sparte Wellnessressort oder Spa Oase eintragen. Auch solche Häuser, die lediglich eine kleine Standardsauna im Keller beherbergen. Das gleiche passiert mit Ayurveda. Nicht überall ist Ayurveda drin, wo es drauf steht. Darüber hinaus heißt es immer wieder, dass viele Häuser nur anbieten, um den Zeitgeist zu nutzen und wirtschaftlich Profit daraus zu schlagen, weil sie damit auf den Zug der Zeit aufgesprungen sind, um viel Geld zu verdienen. Auf einige Häuser mag dieser Vorwurf zutreffen, bei anderen Hotels und Ayurvedaanbietern ist es aber nicht gerechtfertigt, sie mit unseriösen bzw. rein profitorientierten Anbietern über einen Kamm zu scheren. So gibt es manch einen Wellnesshotelier, der spiritueller ist, als mancher Yogalehrer. Und genauso viele Hoteliers oder Ayurvedatherapeuten, die sich mit Leib und Seele dem Ayurveda verschrieben haben und es dementsprechend seriös und von Herzen anbieten. Mit der neuen Serie „Der Yoga aktuell Wellness,
Spa und Ayurveda Guide“ werden Häuser vorgestellt, die entweder von ihrer Führung her, von ihren Anwendungen oder ihrem besonderen Baustil ein besonderes Augenmerk verdient haben

Yoga – Kinder leicht

Stress, volle Terminkalender, Übergewicht, Sauerstoffmangel und Unbeweglichkeit sind keineswegs nur die Kennzeichen vieler Erwachsener. Auch Kinder und Jugendliche werden durch den enormen Leistungsdruck wachsenden Anforderungen ausgesetzt, die weder ihrer körperlichen noch ihrer geistigen oder seelischen Entwicklung gut tun. Yoga kann Kinder darin unterstützen, mit diesen Anforderungen besser umzugehen und schon in jungen Jahren eine Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist zu erlangen.

Nicht nur Erwachsene leiden unter ständigem Bewegungsmangel und permanentem Stress, sondern auch Kinder stehen bereits sehr früh unter einem gewissen Leistungsdruck. Bereits in jungen Jahren werden sie mit vielen ungesunden Verhaltensweisen wie Bewegungsmangel, Reizüberflutung und extremem Stress konfrontiert, die der körperlichen und geistigen Entwicklung schaden und zu irreparablen Schäden führen können.

Aber selbst für Kinder, die in einer gesunden Umgebung und in einem harmonischen Umfeld aufwachsen, beginnt mit der Einschulung eine körperliche und geistige Überbelastung, die, wenn man ihr nicht bewusst entgegentritt, bis zur Pensionierung anhalten wird.

Es beginnt damit, dass Kinder in der Schule stundenlang in einer schlechten Haltung – und verbrauchter Luft - über ihren Schulbüchern sitzen und sich konzentrieren müssen, um den extremen schulischen Anforderungen gerecht zu werden. Nach dem Unterricht werden viele Kinder heutzutage abgeholt, wodurch die eigentlich notwendige körperliche Bewegung an der frischen Luft wegfällt.

Und für v

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Göttlicher Tanz

Durch die hingebungsvolle Praxis von Yoga-Asanas das Göttliche ehren. Obgleich es viele Hatha-Yoga-Praktizierende überraschen mag – die früheren Yogis hatten die Asana-Haltungen des Yoga entwickelt, um den Körper zu einem geeigneten Gefäß für die Verehrung des Göttlichen zu formen. Ein nicht bereinigter Körper behindert die geistige Reinigung. Früher oder später, hier oder woanders, wird er für den Geist, der Verehrung, Gebet oder Meditation ausüben möchte, Widerstände bilden. Deshalb wurde dieses tapas, Asana genannt, konzipiert. Ein Asana eignet sich hervorragend dafür, als Verehrungsritual ausgeführt zu werden. Der Mensch heutzutage ist gewohnt, sprechend zu beten, inspirierende Worte zu äußern, usw. Eine Gottesverehrung hingegen, die den Körper als Mittel verwendet, geriet nahezu völlig in Vergessenheit. Doch gelten Geist, Sprache und Handlung für einen Wahrheitssucher als Einheit. Dementsprechend muss bei der auf Verehrung gerichteten Yoga-Praxis jeder Teil des Körpers mitbeteiligt sein. Dies zeichnet nicht speziell nur die Ausübung von Asanas aus. Klassischer indischer Tanz z.B. beginnt immer mit einer gesungenen Rezitation, einer verehrenden Evokation, einer Anrufung des Göttlichen. In den Tempeln Indiens entwickelte sich der Tanz als Akt der Gottesverehrung. Der Körper des Tänzers stellte die Geschichten zahlloser großer Inkarnationen dar. Die Vorstellung des Tanzes als Verehrung mag dem Westen vielleicht seltsam erscheinen. Doch w
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Das große Geheimnis: Uddiyana Bandha Mudra

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Im Zentrum der Energie: einer der wichtigsten Ban­dhas des Hatha Yoga arbeitet mit dem „Feuerkessel“ des Körpers
Hatha Yoga ist eine Praxis, die sehr viel Geduld im Umgang mit dem Mysterium Körper erfordert. Ein tieferes Verständnis der Hatha Yoga Praxis entwickelte sich auf meinem persönlichen Weg erst über die Praxis von Uddiyana Bandha. Der Titel der tantrischen Schrift

Hatha Yoga Pradipika bedeutet die „Leuchte des Hatha Yoga“. Uddiyana Bandha Mudra ist für mich zu solch einer Leuchte in der Hatha Yoga Praxis geworden. Sie wirft Licht auf das gesamte Innenleben der Posen (Asanas).

„Die drei Bandhas sind die wahren Könige der hermetischen Isolation der Lebenskraft (Prana).“ So beschreibt Shandor Remete in Shadow Yoga die Technik, die soviel Licht und Tiefe in die Praxis des Hatha Yoga bringt.

Hatha Yoga und Uddiyana Bandha
Uddiyana Bandha gilt als Meister-Schlüssel zu einer erfolgreichen Hatha Yoga Praxis. An dieser Stelle sei Hatha Yoga als ein traditioneller indischer Yogaweg der Transformation und Rückbindung an die große Natur noch einmal erklärt. Er arbeitet an der Aktivierung und Ausrichtung des inneren energetischen Körpers und nutzt den physischen Körper als Vehikel. Uddiyana Bandha dient dabei als wichtigstes Werkzeug und als Vermittler zwischen dem physischen Körper und dem inneren Lichtkörper.

Uddiyana Bandha – der g

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Bhastrika – Die Feuer- und Blasebalg-Atmung

Zwei kraftvolle und hoch wirksame Energie-Übungen
Die meisten der Atemübungen des Yoga zielen vor allem darauf ab, Ihren Atem ruhiger, gleichmäßiger, fließender und feiner werden zu lassen. Sie helfen Ihnen vor allem, Ihre Ausatmung zu schulen und zu vertiefen. Das ist sehr sinnvoll, denn heutzutage ist gerade diese Muskulatur bei den meisten Menschen unserer Kultur chronisch verspannt, so dass sie Mühe haben, vollständig auszuatmen und ihre Atmung insgesamt zu entspannen. Das aus einem solchen Unvermögen langfristig Schäden für das Nervensystem entstehen werden, liegt eigentlich auf der Hand. Daneben gibt es aber auch die Blaseblag-Atmung (Bhastrika) und die Feuer-Atmung, bei denen es vielmehr darum geht, den Atem kraftvoller und tiefer werden zu lassen. Beide regen stark Agni, das Verdauungsfeuer, an, verbessern die Ausscheidung von Schlacken (Ama) und und senken deutlich den Kapha-Dosha.

Altes und neues Wissen
Beide Atemformen hängen eng zusammen, auch wenn sie vermutlich zu unterschiedlichen Zeitpunkten und in verschiedenen Hatha-Yoga-Traditionen entwickelt worden sind.

Bhastrika wird bereits in der Hatha-Yoga-Pradipika erwähnt, die Feueratmung hingegen taucht erst im 20. Jahrhundert im System des Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan auf. Beide sind kraftvolle Energie-Übungen, die zu den einzigen Pranayamas zählen, von denen es heißt, dass sie in der Lage sind, auf die Erweckung der Kundalini Einfluss z

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Bewegungen der Seele-Yoga und Familienstellen

In Liebe annehmen, was war: bei Familienaufstellungen tritt man in Kontakt mit einem zeit- und raumlosen Energiefeld, welches Versöhnung und Heilung ermöglicht Annas Ehescheidung hatte sie in eine tiefe Lebenskrise geführt. Es war nicht nur die Trennung von ihrem Partner, mit dem sie die vergangenen 20 Jahre verbracht hatte und der in der Mitte seines Lebens meinte, sich ohne Frau und Kinder besser verwirklichen zu können. Es war vor allem der Schmerz über das Scheitern der Idealvorstellung, ihren Kindern ein intaktes Familiennest für ihr Heranwachsen bieten zu können. Mit eigenem therapeutisch-beruflichem Hintergrund war es ihr wichtig, dass ihr Sohn, der einen Vater als Vorbild brauchte, und ihre Tochter, die fast schon übersensitiv war, die psychischen Auswirkungen der Trennung verkraften würden. Um sich Klarheit über die eigenen Verwicklungen zu verschaffen und zu wissen, was sie noch tun könnte, und vor allem um sich aus den sich wiederholenden Gedankenmustern befreien zu können, besuchte Anna ein Wochenendseminar, das sich „Bewegung der Seele“ nannte. Der Titel des Seminars hatte sie sanft erreicht und sie fühlte sich, ohne genau zu wissen warum, gefühlsmäßig angesprochen. Der Untertitel „phänomenologisch-systemische Aufstellungsarbeit“ ließ sie eher vorsichtig werden. Was „phänomenologisch-systemisch“ bedeutete wusste sie vorerst noch nicht. Und zwei Erfahrungen mit A
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The Movements – Der Weg der Heiligen Tänze nach G.I. Gurdjieff

Movements sind spezielle von G.I. Gurfijieff entwickelte Bewegungsabfolgen, die in unseren Alltagshandlungen normalerweise so nicht vorkommen. Sie haben zum Ziel, unsere gewohnheitsmäßigen und automatisierten Körper-, Gefühls- und Denkgewohnheiten zu "sprengen" und ermöglichen dadurch eine tiefe Seelenerfahrung. Das große Wissen wird von Zeitalter zu Zeitalter, Volk zu Volk und Rasse zu Rasse weitergegeben. Die Wahrheit der Eingeweihten ist an eine Symbolik in den Schriften und Erzählungen gebunden und wurde für die Mehrheit der Menschen in Form von Traditionen und Zeremonien, in mündlichen Überlieferungen und feierlichen Anlässen bewahrt, aber auch in geheiligter Kunst und – oft als eine unsichtbare Qualität – im Tanz, in der Musik, der Bildhauerei und vielen Ritualen. Es wird denen, die suchen, offen mitgeteilt, aber behütet von den Wissenden, die in der Tradition der mündlichen Überlieferung stehen. G.I. Gurdjieff war ein außerordentlicher Meister des Tanzes, die Movements oder Heiligen Tänze genannt. Viel und kontrovers ist erzählt und geschrieben über diesen Meister des Vierten Weges. Er hat selber Werke verfasst, und viele seiner namhaften Schüler haben über seine Lehre berichtet, die die Möglichkeit des Menschen beinhaltet, seine Lebensbereiche Kopf, Herz und Bauch in Einklang zu bringen. Diese Gurdjieff-Arbeit hat etwas, das über die herkömmlichen Erfahrungen und Methoden hinausgeht und a
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Der Kundalini Wahn

Die Kundalini ist eine  psycho-spirituelle Energie, die latent in jedem Menschen schlummert. Erwacht sie, kann es im Menschen zu dramatischen Bewusstseinsprozessen kommen. In vielen spirituellen Kreisen gilt es neuerdings als schick, wenigstens ein exklusives Kundalini-Erlebnis sein Eigen nennen zu können. Und teilweise werden die unglaublichsten Geschichten daran geknüpft. Wahn oder Wirklichkeit? Georg Feuerstein über das Erwachen der Göttin.

Als ich mich Anfang der 1960er Jahre für Yoga zu interessieren begann, war diese spirituelle Tradition aus dem Osten bei uns noch nahezu unbekannt. Viele verwechselten Yoga sogar mit Yoghurt und Begriffe wie “Kundalini” hatte man noch nie gehört, es sei denn, man hatte bereits das eine oder andere Buch von Swami Vivekananda oder Paramahansa Yogananda studiert oder sich mit den gelehrten Werken von Sir John Woodroffe (Arthur Avalon) über das Thema Tantra beschäftigt. Damals war das legendäre Buch von Gopi Krishna, einem Yoga-Praktizierenden aus dem indischen Kaschmir, noch nicht bekannt. Dieses autobiographische Werk, welches Gopi Krishnas dramatische Erfahrung mit einer urplötzlichen Kundalini-Erweckung schildert, machte dieses außerordentliche Phänomen zum ersten Mal in der westlichen Welt bekannt.

Heute ist das Wort Kundalini ein häufig gebrauchter Begriff. In Kalifornien beispielsweise, wo ich bereits seit über zwanzig Jahren lebe, gilt es in spirituellen Kreisen als besonders schick,

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Yoga zur Vorbereitung auf die Geburt

Selten in ihrem Leben erfährt eine Frau so tiefgreifende Veränderungen wie in den neun Monaten einer Schwangerschaft. Der körperliche, emotionale und spirituelle Wandel bereitet sie auf die Geburt der in ihr wachsenden Persönlichkeit und auf ihre neue Rolle als Mutter vor
Wenn Birgit Mörker heute im Yogazentrum Nanak Niwas eine schwangere Frau zu ihrer ersten Yogastunde empfängt, kann sie sich noch gut an ihre eigene Begegnung mit Yoga erinnern: “Ich war im dritten Monat. Als Leiterin eines Restaurants arbeitete ich oft bis spät in die Nacht und war viele Stunden auf den Beinen. Mein Rücken schmerzte, trotz meiner Müdigkeit konnte ich schlecht schlafen. Ich freute mich über meine langersehnte Schwangerschaft und machte mir doch viele Sorgen über meine Zukunft, Ängste plagten mich. Kann ich mit einem Baby weiterhin arbeiten? Wie wird sich meine Ehe verändern? Bin ich der Geburt gewachsen? Werde ich der Verantwortung für das neue Leben in mir gerecht werden?”

Ihr Gynäkologe empfahl einen Yogakurs für schwangere Frauen im Yogazentrum der Arbeitsgruppe für natürliche Geburt in Hamburg. Bilder von schlanken und biegsamen Menschen, schweigend in komplizierte Haltungen vertieft, prägten ihre Vorstellung von Yoga. “So war ich erleichtert, als ich in einen Raum voller runder Frauen kam. Frauen in allen S

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Yoga & Buddhismus

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Die Fülle oder die Leere? Yoga und Buddhismus - über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier Lehren, die aus einer gemeinsamen spirituellen Quelle stammen. Yoga und Buddhismus entstammen beide derselben spirituellen Kultur Indiens. Viele ihrer Grundbegriffe sind die gleichen; ebenso verhält es sich bei Prinzipien und Praktiken. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass viele von uns Westlern zwischen Yoga und Buddhismus keine großen Unterschiede sehen. Und in der Tat sind die Unterschiede, welche den beiden seit Jahrhunderten zugrunde liegen, wesentlich weniger offensichtlich als ihre Ähnlichkeiten. Studiert man den Buddhismus, stößt man auf derart viele Gemeinsamkeiten, dass man denken könnte, der Buddhismus hätte den Yoga beeinflusst. Und genau umgekehrt verhält es sich mit denen, die sich in den Yoga vertiefen. Mit Yoga meine ich hier den klassischen Yoga aus Patanjalis Yoga-Sutras, also ein achtgliedriges (Ashtanga) System, welches traditionell in das größere vedische System eingebettet war. Patanjalis System beinhaltet ethische Disziplinen (Yamas und Niyamas), Körperhaltungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Beherrschung der Sinne (Pratyahara), Konzentration (Dharana), Meditation (Dhyana), und Versenkung (Samadhi), die von fast allen vedischen Traditionen geteilt wurden (und ebenso von einigen buddhistischen).Von den ersten fünf wird gesagt, dass sie die äußeren oder vorbereitenden Praktiken des Yoga bilden; die letzten drei hingegen, die alle z
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Reise nach Sarnath

Eine Reise zur buddhistischen Enklave Sarnath in Indien

Ein nebliger Januartag 10 km außerhalb von Va­ranasi. Die Motorrikshaw braucht 35 Minuten, um nach dem dichten Gedränge und den überfüllten Straßen dieser »hei­ligen« hinduistischen Stadt in eine ruhige buddhistische Enklave zu gelangen - Sarnath. Trotz des kühlen Wetters wandeln tibetische Buddhisten, sich alle paar Meter flach auf den Boden legend, im Uhrzeigersinn um eine Stupa. Man sieht dem alten Gebäude an, dass es früher in schönerem Glanz erstrahlte. Der halbkugelige massive Sakralbau, in dessen Innerem seit Jahrhunderten kostbare Reliquien liegen, (ein Teil der Asche des ursprünglichen Buddha), wird von den Pilgern als Symbol des ewigen Kreislaufes des Lebens umwandert. Etwas entfernt von der großen Stupa, sind die Ruinen vieler kleiner Stupas zu erkennen. Im 13. Jahrhundert wurde dieser buddhistische Pilgerort von den Moslems zerstört, die Hauptstupa im 16.Jahrhundert wieder aufgebaut.

Im Januar, wenn in dieser Gegend Indiens ein angenehmes Klima herrscht, machen sich die tibetischen Buddhisten auf zu ihrer Pilgerfahrt in Richtung Süden. Sarnath ist neben Bodh Gaya eine wichtige Station für sie. Auf den Lippen und im Geiste wird ein Mantra wiederholt, in den Händen liegt die Gebetskette, die “Mala”, die Perle für Perle weitergedreht wird.

Im dritten Jahrhundert vor Christus ließ i

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Nauli – eine der wichtigsten Übungen des Hatha-Yoga

Die Reinigungstechnik »Nauli« arbeitet mit der Energie des inneren Feuers. Diese kraftvolle Übung wird in der Hatha-Yoga-Pradipika wie folgt beschrieben: »Nauli ist die allererste (wichtigste) der Übungen im Yoga. Es entzündet das Feuer der Verdauung und beseitigt schlechte und langsame Verdauung, alle Unregelmäßigkeiten der Doshas, und bringt “Glücklichsein” hervor«. Wie wir wissen, haben Yoga-Übungen ge­nerell eine positive Wirkung auf den gesamten Menschen. Daher erstaunt dieser Vers, die eine vergleichsweise unbekannte Übung in seinen Wirkungen so heraushebt. Shatkarma – die Reinigungstechniken des Yoga – werden zur Vorbereitung von Pranayama und Meditation geübt und um die Doshas ins Gleichgewicht zu bringen. Innere Säuberung des grobstofflichen Körpers bedeutet eine hohe Prävention gegen mögliche Krankheiten. Eine weitere Eigenschaft von Shatkarma ist die Vitalisierung des Übenden – das Anheben seiner Energie, und damit seiner Fähigkeit, kraftvoll und bestimmt sein Leben zu gestalten. Nauli - das willentliche Rotieren des Bauchmuskels (Abdominus rectus) ist wie kaum eine andere Übung im Hatha-Yoga dazu geeignet, schnell und mit großer Macht Energie hervorzubringen. Glauben Sie mir kein Wort – überprüfen Sie es! In der Gheranda-Samhita wird die Übung mit Lauliki bezeichnet, in der Hatha-Yoga-Pradipika als Nauli. Das Sanskritwort nala bedeutet Nabelstrang und bezieht sich auf den großen Bauchmuskel. Lauliki kommt v
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