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Von Blümchen und Bohnenkaffee – anregend-aromatischer Genuss, der die Sinne weckt

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Kaffee ist das Genussmittel schlechthin – er muntert auf und belebt und muss dabei nicht einmal Koffein enthalten
Völker des Altertums wie zum Beispiel die Babylonier und die Phönizier begeisterten sich für ein heißes Getränk aus geröstetem und abgekochtem Getreide, dass viele Jahrhunderte später abfällig als „Arme-Leute-Kaffee“ bezeichnet wurde. In Europa ehrt man den Getreidekaffee im späten Mittelalter in Klöstern. Hildegard von Bingen wusste die heilende Wirkung des Dinkels zu schätzen, versetzte ihn als heißes Getränk mitunter mit verschiedensten Zutaten und verabreichte ihn bei unterschiedlichsten Krankheiten wie Verdauungsstörungen, Husten, Fieber oder bei Magenbeschwerden.

In vielerlei Munde kam der Getreidekaffee allerdings erst vor gut 200 Jahren durch Friedrich den Großen, der die Einfuhr von Bohnenkaffee mit horrenden Schutzzöllen belegte. Zum einen versuchte er, sich durch die Zölle zu bereichern, und zum anderen wollte er auf diese Weise den übermäßigen Kaffeegenuss seiner Untertanen einschränken. Seinen Entschluss begründete er mit folgenden Worten: „Ein jeder Bauer und gemeine Mensch gewöhnt sich jetzt zum Kaffee. Wird das ein bisschen eingeschränkt, so müssen sich die Leute wieder an Bier gewöhnen, denn das ist zum Besten ihrer eigenen Bierbrauereien. Übrings sind Seine Königliche Majestät höchst selbst mit der Biersuppe erzogen worden. Ihre Väter kannten nur Bier, und das i

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Zwiebel

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Nadi Shodhana Pranayama

Energien fließen lassen mit der einfachen Atemtechnik der Wechselatmung
Die klassische und wirksamste Übung um die Nadis zu reinigen heißt Nadi Shodhana Pranayama. Im Sanskrit bedeutet das Wort Nadi Röhre, shodhana = reinigend. Prana = Gesamtsumme aller Energien des Universums, kurz: Lebenshauch, Lebensenergie. ayama = Ausdehnung, Erweiterung, aber auch Zurückhalten, Anhalten.

Nadi Shodhana bringt den Pranastrom ins Gleichgewicht und reinigt das Netz der Nadis. Nadis sind röhrenartige Leitung­en, in denen die Pranaenergie zirkuliert. Der Körper wird von einem Netz aus rund 72.000 Nadis durchzogen. Durch die Öffnung der Nadis, vor allem der Hauptkanäle Ida und Pingala, kann Pranaenergie durch den ganzen Körper strömen. Ida ist der Energieleiter mit Ausgangspunkt zum linken Teil der Nase, Pingala die Entsprechung auf der rechten Seite. Vom Naseneingang ausgehend verlaufen diese beiden Nadis entlang der Wirbelsäule.

Die Wirkungen von Nadi Shodhana sind vielfältig. Die Wechselatmung hilft, Erkältungskrankheiten vorzubeugen und schenkt innere Ruhe und Kraft. Nadi Shodhana fördert Harmonie und Konzentration und ist eine gute Technik, um den Geist zur Ruhe zu bringen. Im Yoga wird die Wechselatmung meist zwischen den Asanas, als Meditation oder Vorbereitung auf die Meditation ausgeführt. Die Nasengänge sollten beim Ausführen der Wechselatmung frei sein. Eine Methode, die Nase zu reinigen, ist die klassische N

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Mit Yoga zurück ins Licht

Wege aus Angst, Verzweiflung und Depression
Existenz- und Versagensängste, Hoffnungslosigkeit und Minderwertigkeitsgefühle, Burn-out, Angst vor sozialer Isolation und Einsamkeit sind einige Namen der dunklen Schatten, die das Leben von immer mehr Menschen auf oft dramatische Weise prägen. Bei dem einen bleiben die Gefühle nur ein paar Wochen, bei anderen werden sie zu ständigen Begleitern, die über Jahre hinweg jede Lebensfreude im Keim ersticken.

Tatsächlich nehmen seit Ende der neunziger Jahre die psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft deutlich zu. Zuletzt stellte die Krankenkasse DAK in ihrem Gesundheitsbe­richt 2004 fest, dass seit 1997 die Anzahl der Krankmeldungen wegen psychischer Erkrankungen um rund 69 Prozent gestiegen ist. Damit erreichten die psychischen Erkrankungen im Jahr 2004 Platz vier der häufigsten Krankheitsarten und einen Anteil von knapp zehn Prozent am Krankenstand in Deutschland insgesamt. Die Tendenz ist weiterhin steigend. Angststörungen und Depressionen sind dabei die verbreitetsten Krankheitsbilder. Frauen scheinen häufiger betroffen als Männer, zumindest suchen sie offensiver Hilfe als Männer und tauchen deshalb eher in den Statistiken auf. Dieser geschlechtsspezifische Unterschied ist jedoch rückläufig. Besonders dramatisch zugenommen hat die Zahl psychischer Erkrankungen bei den 15- bis 34-jährigen. Bei Menschen in der zweiten Lebens­hälfte sind sie der dritthäufigste Grund für den vorzeitigen Eintritt ins Rentenalter. Gründe für d

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Tamarinde

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Lust auf süß-sauer? Tamarinde: der süße Essig Asiens!

Soja – Kleine Bohne mit großem Inhalt

Ein Hit nicht nur für Vegetarier: Soja ist gesund und vielseitig, lecker und ökologisch sinnvoll! Alles über Miso, Tofu und andere Sojaprodukte lesen Sie hier Der Legende nach machte sich die Sojabohne in Asien vor vielen Jahrhunderten einen Namen als Lebensretter. Dort bewahrten ein paar wildwachsende Sojabohnen einige Menschen, die sich zusammen in der Wüste verirrt hatten, vor dem Hungertod. Diese Erzählung machte die kleine Hülsenfrucht neben Hirse, Gerste, Weizen und Reis zu einer heiligen Pflanze und räumte ihr eine Sonderstellung unter den Nahrungsmitteln in China ein. Erste historische Nachweise der vielseitigen Hülsenfrucht gehen auf das Jahr 2838 v. Chr. zurück, als der chinesische Kaiser Shen Nung – um die Bohne entsprechend zu würdigen –  eigenst für die jährliche Aussaat der kleinen roten Bohnen aufwendige Zeremonien initiierte. Dabei ging es dem Oberhaupt nicht nur darum, Soja als Nutzungspflanze zu ehren, sondern auch ihre heilende Wirkung zu achten. Schließlich wurde sie im Reich der Mitte bei Wassereinlagerungen, Blutarmut, diversen Hautkrankheiten und gegen Erkrankungen der Nieren erfolgreich eingesetzt., was der Kaiser zutiefst zu schätzen wusste. Aber auch der Inselnachbar Chinas, das Land der aufgehenden Sonne, wusste um die heilende und wohltuende Wirkung der Bohne: In wohl keinem anderen Land auf dieser Erde f
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Im Einklang mit dem Ganzen

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Nahrung unter dem Aspekt der 5 koshas Im Yoga gehen wir davon aus, dass der Mensch einen physischen Körper besitzt und vier feinstoffliche Körper oder Hüllen, die subtil ineinander fließen. Man nennt sie die 5 koshas. Alle diese Körper sind stofflicher Natur im Gegensatz zu der göttlichen Kraft, purusha, die reines Bewusstsein ist. Aufgrund ihrer Stofflichkeit haben die 5 koshas einiges gemeinsam – zum Beispiel besitzen alle koshas einen „Stoffwechsel“, d.h. sie nehmen Stoffe auf, wandeln sie um und geben Stoffe wieder ab – ein tiefer, umfassender Verdauungsvorgang. Nahrung aus ganzheitlicher und spiritueller Sicht betrachtet ist daher ein Thema, das alle Lebensbereiche betrifft. Anna-maya-kosha ist der physische Leib, der durch Speisen und Getränke ernährt wird und z.B. über Darm, Niere und Haut Stoffe ausscheidet, die er nicht mehr benötigt. Es ist sehr wichtig, den physischen Körper mit guter Nahrung zu versorgen und dafür zu sorgen, dass eine innere Balance und Harmonie im Körper entsteht, damit über den physischen Körper auch die feinstofflichen Körper erfahren werden können und im Leben einen Ausdruck finden. Darüber findet man insbesondere im Ayurveda, aber auch in der Yogaliteratur viele hilfreiche Angaben. Der zweite Körper, prana-maya-kosha wird durch die Lebenskraft des Atems (prana) ernährt. Man kann a
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Mmmhhh… Lecker

Etwas „Pepp“ für die letzten Wintermonate bringen die pikante Suppe und zwei wärmende Menü-Ideen mit raffinierten Aufläufen „Gemüse der Saison“. So können Sie auch im Winter frisches vitaminreiches Gemüse aus der näheren Umgebung auf den Tisch bringen! Apropos Auflauf: Im Ofen gebackene Speisen nehmen ganz besonders viel Feuerenergie auf und geben diese beim Verzehr an den Organismus ab. Das kommt uns besonders an kalten Tagen zugute. Alle Gerichte sind für 4 Personen berechnet. Wir wünschen guten Appetit! Steckrüben-Sellerie-Gratin nach Art des Chefkochs Zutaten für 4 Personen
  • ½ Steckrübe
  • ½    Sellerie
  • 1 EL Butter
  • 200 gr.    geriebener Emmentaler
Für die Soße:
  • 2 Eier
  • 200 ml Dämpfwasser vom Gemüse
  • 150 ml Sahne
  • Salz
  • 3 Pr. Cayenne
  • ¼ TL Muskat
  • 2 TL körnige Gemüsebrühe
Zubereitung Steckrüben und Sellerie schälen und in 3 mm dicke Scheiben schneiden. Die Gemüseschnitzel im Dämpfeinsatz garen. Aus den angegebenen Zutaten eine Soße herstellen: Die Eier quirlen, mit Gemüsewasser und Sahne anrühren, mit den Gewürzen pikant abschmecken. Eine Auflaufform ausbuttern und abwechselnd je eine Scheibe Steckrübe und Sellerie dachziegelartig hinein schichten, bis der Boden bedeckt ist. Die Hälfte des Käses darüber streuen. Eine zweite Schicht Gemüseschnitzel darauf schichten. Mit der Soße begießen, bis die Scheiben zu ca. ¾ bedeckt sind. Den restlichen Käse obenauf streuen. Die bedeckte Auflaufform im vorgeheizten O
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Kajal

Schön wie eine indische Maharani – Kajal sorgt für den „1000 und eine Nacht“-Look und gleichzeitig für Schutz und Pflege!
Ausdrucksstark, geheimnisvoll, entwaffnend – mit einem atemberaubenden Augenaufschlag kann eine Frau ihr Gegenüber regelrecht verzaubern. Schon im alten Ägypten wussten Frauen die natürliche Schönheit ihrer Augen im wahrsten Sinne des Wortes zu unterstreichen. Dafür verwendeten Kleopatra und Co. Vorläufer des heutigen Kajals, die nicht nur betont schön machten, sondern außerdem als Heil- und Pflegemittel galten. Ähnlich in Indien: dort setzte frau ebenfalls schon vor Jahrtausenden das ein, was auch bei uns noch heute mit dem Urduwort für Kohlenstoff „Kajal“ genannt wird. Und auch die Inderinnen benutzten den Kajal seit jeher nicht ausschließlich, um ihrem Blick das gewisse Etwas zu verleihen, sondern schätzten darüber hinaus schon immer seine schützende Wirkung: der Ruß des Kajals soll auch eine Reinigung des Auges bewirken und Schutz vor Staub sowie vor zu starker Lichteinstrahlung bieten. Eine Schutzfunktion wird dem wichtigen Schminkutensil in Indien übrigens zusätzlich in noch ganz anderer Hinsicht zugeschrieben: Bei Kleinkindern –  gleichermaßen bei Mädchen und Jungen – wird ab dem sechsten Tag nach der Geburt Kajal aufgetragen, um das Auge vor dem Bösen zu beschützen. Zusätzlich wird er bei Kindern oft verwendet, u

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Safran

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Kakao & Co

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Die Kakaopflanze schenkt uns vollmundigen Genuss – Kann denn diese Liebe Sünde sein?
Schokolade… schon der Gedanke daran löst bei den meisten von uns wohlige Gefühle aus und natürlich sofortigen Appetit. Sie ist der süße Seelentröster, wenn man mal Trübsinn bläst, das Extra, mit dem man sich gern am Feierabend belohnt, die perfekte kleine Aufmunterung für zwischendurch, und Bridget Jones isst sie sogar zum Frühstück. Für viele ist Schokolade einfach der Inbegriff des vollkommenen Genusses. Und wie herrlich ist es in der Tat, sich nach einem langen Tag mit einem köstlichen heißen Schokoladentrunk zu wärmen oder sich ein Stückchen zartschmelzende Tafelschokolade auf der Zunge zergehen zu lassen, wenn sich zwischendurch der Hunger meldet. Aber wo nahm diese wunderbare Freundschaft zwischen Mensch und Schokolade eigentlich ihren Ursprung? Und wo kommt Schokolade überhaupt her? Schließlich ist sie ja nicht vom Himmel gefallen – zumindest nicht direkt.

Kakaogeschichte(n)

Olmeken, Mayas und Azteken
Die Ersten, die dem Genuss eines Trunks aus der Kakaobohne frönten, waren wahrscheinlich die Olmeken, die in der vorklassischen Zeit im fruchtbaren Tiefland am Golf von Mexiko siedelten. Viele Details dazu sind leider nicht bezeugt, immerhin fand man aber heraus, dass von den Olmeken auch der Begriff „cacao“ (ursprünglich wohl „kakawa“ gesprochen) als Bezeichnung f

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