Die Kakaopflanze schenkt uns vollmundigen Genuss – Kann denn diese Liebe Sünde sein?
Schokolade… schon der Gedanke daran löst bei den meisten von uns wohlige Gefühle aus und natürlich sofortigen Appetit. Sie ist der süße Seelentröster, wenn man mal Trübsinn bläst, das Extra, mit dem man sich gern am Feierabend belohnt, die perfekte kleine Aufmunterung für zwischendurch, und Bridget Jones isst sie sogar zum Frühstück. Für viele ist Schokolade einfach der Inbegriff des vollkommenen Genusses. Und wie herrlich ist es in der Tat, sich nach einem langen Tag mit einem köstlichen heißen Schokoladentrunk zu wärmen oder sich ein Stückchen zartschmelzende Tafelschokolade auf der Zunge zergehen zu lassen, wenn sich zwischendurch der Hunger meldet. Aber wo nahm diese wunderbare Freundschaft zwischen Mensch und Schokolade eigentlich ihren Ursprung? Und wo kommt Schokolade überhaupt her? Schließlich ist sie ja nicht vom Himmel gefallen – zumindest nicht direkt.
Kakaogeschichte(n)
Olmeken, Mayas und Azteken
Die Ersten, die dem Genuss eines Trunks aus der Kakaobohne frönten, waren wahrscheinlich die Olmeken, die in der vorklassischen Zeit im fruchtbaren Tiefland am Golf von Mexiko siedelten. Viele Details dazu sind leider nicht bezeugt, immerhin fand man aber heraus, dass von den Olmeken auch der Begriff „cacao“ (ursprünglich wohl „kakawa“ gesprochen) als Bezeichnung f