Bananenshake = Bauchschmerzen? Selbst die gesündesten Nahrungsmittel können unverträglich werden, wenn man sie falsch kombiniert – die ayurvedische Lehre vom günstigen und ungünstigen Mix
Wie wäre es jetzt mit einer schönen Portion Tomate mit Mozzarella? Oder einem leckeren Bananenmilchshake? Prima, sagt vermutlich der Appetit. Schlecht, sagt hingegen der Ayurveda. Denn bestimmte Lebensmittelkombinationen gelten als unbekömmlich und die beiden oben genannten gehören leider dazu. Der Ayurveda, der sehr eingehende Kenntnisse über Nahrungsmittel aufweist und diese nach verschiedenen Gesichtspunkten kategorisiert, weiß, was gut miteinander vereinbar ist und was hingegen den Organismus durcheinander bringt. Im Ayurveda werden Nahrungsmittel hinsichtlich ihrer Geschmacksrichtung (rasa), ihrer entweder wärmenden oder kühlenden Energie (virya) sowie hinsichtlich ihrer sich beim Verdauungsvorgang entwickelnden Eigenschaft (vipaka) betrachtet.
Es kommt nicht unbedingt darauf an, dass die Lebensmittel einander in den Qualitäten entsprechen bzw. sehr ähnlich sind – manchmal werden in der ayurvedischen Küche bewusst gegensätzliche Komponenten zum Ausgleich eingesetzt, wie z.B. kühlender Koriander in sehr scharf gewürzten Curries, und von einer auf allen Ebenen befriedigenden Mahlzeit heißt es, dass sie alle Geschmacksrichtungen beinhalten soll – jedoch geht man davon aus, dass zu viele unterschiedliche Einflüsse das Verdauungsfeuer Agni überfordern können. Bestimmte Kombinationen können nicht nur Agni stören und zu Verstopfung und/oder Blähungen führen, s