Was passiert, wenn man die Ayurveda-Typologie mit Human Design kombiniert? Wie beide in der Praxis nebeneinander funktionieren und tiefe Einsichten bringen können.
Wer sich etwas dazuverdienen möchte, sollte vielleicht an einer Astrologie-App basteln: Seit 2021 ist die Download-Rate in diesem Sektor nämlich, so einige Marktstudien, um etwa 40 % gestiegen, und bis 2031 soll der globale Astrologie-Markt von dreizehn Milliarden auf etwa dreiundzwanzig Milliarden anwachsen. Einen echten Hype bei Millennials und Gen Z hat zum Beispiel die App Co-Star ausgelöst. Wer geglaubt hat, die Lehre von den Sternen hätte nach viertausend Jahren menschlicher Entwicklung, nach der Digitalisierung und der Entwicklung wissenschaftlich bestätigter Persönlichkeitstests wie Myers-Briggs ausgedient, irrt sich gewaltig. Offensichtlich ist das Bedürfnis nach Selbstfindung größer denn je. In einer Zeit, in der sich Krisen und Komplexität gegenseitig zu bedingen scheinen und Entscheidungen nicht mehr nur von gesellschaftlichen Normen oder Lebensbedingungen abhängig sind, wird eine Frage immer lauter: Wer bin ich eigentlich wirklich?
Was die Astrologie so attraktiv macht, ist vielleicht auch ihre einfache Handhabung: Ein Geburtsdatum mit Orts- und Zeitangabe genügt schon, um auf dem Handy-Bildschirm die eigenen Stärken und Schwächen erklärt zu bekommen. Ganz ähnlich funktioniert das bei einer anderen, jüngeren Praxis: dem Human Design. Auch hier spielt ein Diagramm, genannt „BodyGraph" und b