In dieser sechsteiligen Serie stellen wir die acht keltischen Jahreskreisfeste vor. Dazu gibt es passende Rituale. Teil IV: Einen Schnitt machen und die Ernte feiern
Die Sonne, der Mond und alle Lebewesen im Kosmos bewegen sich zyklisch durch Zeit und Raum. Der keltische Jahreskreis beschreibt den stetigen Wandel der Jahreszeiten sowie die Sonnen- und Mondzyklen. In der Naturspiritualität wird der Jahreskreis als eine Landkarte des inneren Lebens verstanden. Er ist ein Symbol für den unendlichen Kreislauf von Wachstum, Ernte, Ruhe und Erneuerung.
Im Einklang mit den Jahreszeiten zu leben und sich im Jahreskreis zu verankern, bringt Erdung und Balance – zwischen Licht und Dunkel, Wachsein und Schlafen, dem aktiven Tun und Gestalten und dem Genießen und Empfangen.
Lammas – Lughnasadh – Tag der Schnitterin am 1. August
Feel me now as bountiful mother.
I am fertility and creativity.
I am the abundance of the harvest.
I am the abundance of life.
I create and nurture all being.
My golden cloak is the ripening grain.
Pause a moment whenever you eat.
Feel my presence.
I am your
nurturing mother.
(Segensspruch zu Lammas)
Wir fahren durch die Uckermark, vorbei an Wiesen voller Heuballen. Mein Freund Max sagt: „Ich wäre gern ein Heuballen." „Warum?", frage ich. „Es ist eine Seelenverwandtschaft." In der Nähe von Heuballen fühlt er sich s