Der Mondgruß (Chandra-Namaskara) bringt Gelassenheit in unser aktiv ausgerichtetes Leben. Er zeigt, dass Entspannung eine Kraft ist und nicht das Fehlen von Aktivität. Der neue Yogastil nivata setzt auf diese aktive Ruhe und übersetzt sie im nivata-Mondgruß.
Der Rhythmus des Lebens hat eine Geschichte. Eine gemeinsame Geschichte mit dem Mond: In allen Völkern der Erde gilt der Mond seit jeher als wichtiges rhythmusgebendes Gestirn. Alte Bauernregeln, die den Zeitpunkt der Aussaat vom Mond abhängig sehen, zeugen davon. Und auch heute können wir erleben, dass das Wetter vom Mond beeinflusst wird – wenn es zu Neumond umschlägt oder zu Vollmond stabil bleibt. Oder am Meer, wo wir die rhythmisierende Kraft des Mondes im Spiel der Gezeiten nicht nur spüren, sondern auch ganz deutlich sehen können. Rhythmus ist ein zentrales Element unseres Lebens, das Körperrhythmen wie Herzschlag und Atem betrifft und ganz direkt unser Wohlgefühl bestimmt. Mit dem nivata-Mondgruß können wir eine Sequenz üben, die uns mit dem kosmischen Rhythmus verbindet. Ruhe und Bewegung werden ausgeglichen, und wir finden zur Balance zwischen Aktivität und Ruhepause im Alltag.
Der nivata-Mondgruß aus der Sicht von Julian Middendorf: „Als uns Swami Dayanand Shankya Yogacharya den Mondgruß im Himalaya offenbart hat, war mir diese ruhige Kraft ganz neu. B