Die Wirbelsäule und ihre im wahrsten Sinne des Wortes zentrale Bedeutung aus ganzheitlich-spiritueller Sicht

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In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Eine gute Gesundheit findet in der Fülle des Augenblicks statt und ist laut Carolin und Alexander Toskar im Grunde eine Lebensweise. Das Ehepaar Toskar schreibt mit seiner Arbeit, die als „Geistige Aufrichtung“ bekannt ist, seit vielen Jahren eine phänomenale Erfolgsgeschichte in Europa, in den USA und in Thailand. Unter Geistiger Aufrichtung versteht man, dass durch einen Impuls in Sekundenschnelle eine Begradigung der Wirbelsäule bewirkt wird, die nachfolgend Regenerations- und Selbstheilungsprozesse auf allen Ebenen anregen kann. Bei der Geistigen Aufrichtung geschieht eine sofort sichtbare Beckenschiefstandkorrektur. Die Aufrichtung erfolgt berührungslos (d.h. der vom Behandelnden ausgesandte Impuls ist, wie der Name schon sagt, geistiger Natur) und hat eine ganzheitliche Heilwerdung zum Ziel, die mentale und emotionale Themen ebenso betrifft wie das körperliche Befinden.

Den Fokus neu ausrichten

Für das Ehepaar Toskar ist es genauso wie für viele andere bekannte Heiler und Autoren wichtig, sich geistig auf die Gesundheit auszurichten, statt den Fokus auf eine Krankheit zu richten. Da der Geist in der Lage ist, Disharmonien und Krankheiten hervorzurufen, ist er auch fähig, den Körper gesund zu machen und gesund zu erhalten. Genau an diesem Punkt setzt die spirituelle Medizin an, die Medizin der Gesundheit. Alexander Toskar beschreibt sie als einen Weg, der auf eine feine Harmonisierung und Erweiterung des Bewusstseins auf verschiedenen Ebenen abzielt: „Es bedeutet, geistig heil zu sein, sein Leben aktiv zu gestalten und kein passiver Zuschauer des eigenen Lebens zu sein.“ Für ihn bedeutet dies auch, sich dafür zu interessieren, welche Gesetze die Erhaltung der Gesundheit sichern und welche Umstände sie begünstigen. Ihm zufolge – aber auch laut zahlreichen Meistern aus den yogischen Traditionen – entsteht Gesundheit immer dort, wo man das Lichtvolle verstärkt und die eigenen Lebensumstände von dieser Liebe und Kraft durchstrahlt werden. Deshalb ist es für all diese Traditionen und für die spirituelle Medizin wichtig, sich auf das zu konzentrieren, was gesund macht und heilt, statt sich mit Menschen oder Dingen zu umgeben, die krank machen. Denn nur dann kann alles Dunkle von allein wieder zurücktreten. Gesundheit kann auch dort entstehen, wo Krankheiten oder Störungen nicht als Feinde betrachtet werden, die man bekämpfen sollte, sondern als Hinweise erkannt und beachtet werden.

Die Wirbelsäule – die universelle Kraftader des Lebens

Für Alexander Toskar ist die Wirbelsäule von ganz zentraler Bedeutung: „Die Wirbelsäule hat eine zentrale und vielfältige Bedeutung für unsere Gesundheit. Anatomisch betrachtet, stützt sie das ganze Skelett des Menschen, verbindet das Gehirn mit dem Körper, gibt uns maximale Stabilität. Gleichzeitig aber ist sie so beweglich, dass sie uns Bewegungs- und damit Bewusstseinsspielräume in alle Dimensionen erlaubt. Der Wirbelkanal ist der ideale Schutzmantel für das Rückenmark und somit lebenswichtig für das Nervensystem. Darüber hinaus ist die Wirbelsäule das übergeordnete Steuerungsorgan für alle Funktionen der Organe, für das Gewebe, für jede Zelle des Körpers und auch für unsere Gefühle. Aus spiritueller Sicht ist die Wirbelsäule Träger der Lebensenergie, des Lebensplans und der Chrakras.“ Carolin und Alexander Toskar gehen davon aus, dass auch für die Wirbelsäule das geistige Gesetz „Alles ist Schwingung“ gilt. „Die natürliche Form der Wirbelsäule ist, seitlich betrachtet, eine Wellenbewegung und entspricht somit den universellen Bewegungen der Klang- und Lichtwellen. So ist die Wirbelsäule nicht nur Trägerin, sondern auch gleichzeitig Ausdruck der kosmischen Schwingungskraft. Wellen weisen immer abwechselnd einen nach innen gewölbten negativen Teil und einen nach außen gewölbten positiven Anteil auf. Die­se beiden Pole bedeuten in der spirituellen Lehre, dass Fülle und Leere nicht für sich alleine existieren. Sie sind miteinander verbunden und ergänzen sich. Fülle und Leere entsprechen auch den beiden Prinzipien männlich und weiblich, die im Universum schöpferisch wirken. Im Menschen werden diese kosmischen Urprinzipien durch die Wirbelsäulenform verkörpert und weisen auf ihre spirituelle Einzigartigkeit hin.“ Deswegen ist es für die Toskars, aber auch für den Ayurveda oder viele Schulen im Yoga gut möglich, über eine gesunde Wirbelsäule in Einklang mit der kosmischen Ordnung zu kommen. Die bekannte amerikanische Autorin und Verlegerin Louise Hay, deren Bücher wie „Heile deinen Körper“ oder „Gesundheit für Körper und Seele von A–Z“ sich auch im deutschsprachigen Raum großer Beliebtheit erfreuen, sieht in der gesunden Wirbelsäule eine bewegliche Stütze für das Leben.

Für Alexander Toskar hat die Wellenform neben dem geistigen Aspekt auch eine wichtige physische Wirkung, denn die Wirbelsäule verhält sich aufgrund dieser natürlichen Doppelwölbung wie eine Feder. Bei Belastungen, wie beim Laufen oder Springen, gibt sie beweglich nach und kehrt dann in ihre ursprüngliche Form zurück. Die­se schwingende Elastizität schützt sie vor schädigenden Stauchungen, vermindert die Abnutzung der Gelenke und bewahrt das Gehirn vor Erschütterungen. Durch eine abgeflachte Wirbelsäule, welche vor allem bei vielen Frauen im Brustwirbelbereich zu erkennen ist, aber auch durch zu viele geis­tige „Päckchen“, also Belastungen oder Stress, geht die Schwingung der Wirbelsäule und damit die beschwingte Lebenshaltung verloren. Dies umzukehren und über eine bewegliche, gesunde Wirbelsäule wieder in den ursprünglichen Einklang zurückzufinden, ist das Ziel vieler spiritueller Lehren. Toskar sieht die Wirbelsäule und das Rückenmark auch als Mittler zwischen unserem Gehirn und dem Körper: „Sie sind Träger und Empfänger der kosmischen Schwingungskraft, deren Eintrittspforte die Medulla oblongata ist. In symbolhafter Sprache, die natürlich nur eine Veranschaulichung ist, wird die Medulla  oblongata auch als der Mund Gottes bezeichnet, durch den das Wort Gottes, die Lebenskraft, in den Menschen eintritt. Diese Lebenskraft ist in einem ständigen Fluss und in Bewegung. Stagniert sie aber zeitweise oder gibt es auch nur geringe Einschränkungen ihrer Aktivität, die zugleich auch Evolution und Entwicklung darstellt, führt dies zu geistiger Disharmonie und einer Funktionsstörung des ganzen Organismus.“ Nur die frei einströmende und fließende Lebenskraft erhält die Gesundheit oder bewirkt die Heilung. Alle äußeren „heilsamen“ Anregungen sind daher nur erfolgreich, wenn sie die Lebenskraft aktivieren.

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