Warum Qualität in der Yoga-Ausbildung wichtig ist und wo sie sich zeigt.
Hinter jeder guten Yogastunde steht ein Mensch, der seine Praxis für andere vertieft hat, Verantwortung übernimmt und mit seinem Beruf etwas bewegen will. Immer mehr Praktizierende entscheiden sich, selbst Yoga zu unterrichten – Yoga boomt, ist ein Geschäftsmodell geworden, und damit steigt auch die Zahl der Ausbildungen, der Lehrenden und der Studios. Woran lässt sich Qualität bei einer Ausbildung erkennen? Welche Standards sind entscheidend, damit Yoga-Unterricht mehr ist als die Vermittlung von Haltungen, damit er Bildung und Bewusstsein ermöglicht?
„Wenn du das nicht machen kannst, dann setz einfach kurz aus." Oder die Lehrerin sagt, während die Klasse bereits im Schulterstand ist: „Schaut mal, dann macht ihr als Nächstes das " Sätze, die eine Momentaufnahme sind. Im ersten Fall fehlt die Kreativität für Varianten, im zweiten kann das mangelnde Verständnis zu Verletzungen der Halswirbelsäule führen. Zwei Szenen, die gleichzeitig zu zentralen Fragen führen: Wie stark ist das fachliche Fundament für Yogalehrende? Was zeichnet eine gute Ausbildung aus? Wie reichhaltig ist die Quelle, aus der Yogalehrende im Unterricht schöpfen? Da „Yogalehrerin"/ „Yogalehrer" keine geschützte Berufsbezeichnung ist, unterscheiden sich die Ausbildungswege und Qualitätsstandards erheblich. Zwischen Schnellangeboten in wenigen Wochen und jahrelangen Ausbildungen liegen W