„Music for Yoga“ – eine Idee, die schon vor über 40 Jahren ziemlich gut war. Im modernen Musikgeschäft hat sie sich in eine lukrative Anhäufung von Klischees verwandelt. Und doch ist da noch die ursprüngliche Vision, die sich dem Punk-Rock einfach nicht geschlagen geben will ...
„Wenn ich mich entspannen will, trinke ich Schnaps!“ ...
Ich hatte einmal eine Idee – eine brillante Idee, wie ich dachte. Ist schon ziemlich lange her, und ich war jung und voller Freude und Stolz darauf. Die Gandhaband-Initiationszeremonie in dem illustren Sitarspieler-Musikhaus der Vilayat-Khan-Schule war eine Freude gewesen, und besagte Idee entsprang direkt dem Quell, aus dem auch diese ungebrochene Musikerdynastie schöpfte: Yoga.
Eine Musik für Leute, die Yoga praktizieren, die sich entspannen und sich einem verfeinerten Empfinden öffnen wollen. Klangräume, jetzt nicht voll traditionell, wohl aber auf der Basis meiner siebenjährigen streng klassischen Sitarausbildung – das wär doch was … dachte ich.
Das mit dem Schnaps stammt von dem Artist- & Repertoire-Mann meiner damaligen Plattenfirma: Eine verbale Abfuhr war postwendend gekommen, nachdem ich bei denen mit meinem Demo-Band auf der Matte gestanden hatte. Jedenfalls kam ich nicht sehr weit mit meiner brillanten Idee einer Entspannungsmusik. Ein gewisser Theodor Adorno hatte nämlich eine andere Idee aus Amerika mit zurückgebracht und in die W