Der Rudraksha-Baum ist vor allem für seine „runzligen“ Samen bekannt, die zur Herstellung von Malas verwendet werden und deren besondere spirituelle und medizinische Kräfte unter anderem bereits im Shiva-Purana erwähnt werden. Pflanzensteckbrief Botanischer Name: Elaeocarpus ganitrus, ElaeocarpaceaeVolksnamen: Ganiterbaum, Ölfruchtbaum, Perlenbaum (dt.), Utrasum Bead Tree (engl.), Bhuta Nasasaha, Haraksha, Rudraksha, Panchmukhi (san.)Aussehen: immergrüner Baum mit einer Wuchshöhe von 15 bis maximal 50 m, lanzettförmige, wechselständig angeordnete grüne Blätter, weißgrauer Stamm mit rauer Textur, weiße und in Trauben wachsende Blüten, blaue Früchte mit hartem SamenVerbreitung: Indien, Indonesien, Nepal, Pakistan Die Bezeichnung Rudraksha ist eine Wortkombination aus Rudra, bei dem es sich um einen vedischen Sturmgott und den Vorläufer von Shiva handelt, und Aksha, was wiederum Träne bedeutet. Neben der wörtlichen Übersetzung „die Träne von Rudra“ wird in alten Texten außerdem von „Rudras Auge“ gesprochen, was möglicherweise auf die so genannten Mukhis („Gesichter“) hinweist, die sich auf den getrockneten Samen befinden. Daneben werden Rudrakshas auch „Shivas Perlen“ genannt. Zu beachten ist, dass sich die Bezeichnung „Rudraksha“ in gleicher Weise auf die heiligen Samen, die blaue Frucht sowie auf den Baum als solchen bezieht.  […]

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