Manche Dinge möchten wir vergessen, schieben sie von uns weg – und wir vergessen sogar, dass wir sie von uns ferngehalten haben.
Ich möchte dir von jemandem erzählen, dem ich gerade wieder begegnet bin. Es ist der Gefährte. Folgendes hat sich ereignet.
Der Gefährte saß eines Abends zu Hause alleine. Er trank Wein. Das Glas stand vor ihm, und er nippte immer wieder genüsslich daran. Er genoss die Zeit, hörte Musik und ließ seine Gedanken schweifen. Der Mond ging auf, und er ging nach draußen, um ein wenig Luft zu schnappen. Nach einer Weile kam er wieder herein. Er setzte sich und wunderte sich kurz: „Stand das Glas nicht eben noch an einer anderen Stelle?" Er wischte den Gedanken weg und trank genüsslich weiter. Nach ein paar Minuten wurde ihm schwindelig, eine Müdigkeit überkam ihn, und bevor er einschlief, schoss ein Gedanke in ihm auf: „War da etwas im Glas?" Stunden später wachte er auf. Er hatte Panik und musste sich orientieren: „Wo bin ich? Ist jemand in der Wohnung? Fehlt etwas? Was ist passiert? Sind die Fenster zu, ist jemand an der Tür?" Er hatte vergessen, was geschehen war. Der Gefährte versuchte sich zu konzentrieren und atmete still. Die Aufregung legte s