Als integrativer Weg, der dazu einlädt, alle Schatten und das Licht zu begrüßen, kann Tantra ein kraftvolles Werkzeug sein, um Beziehungen zwischen Frauen und Männern zu heilen. YOGA AKTUELL sprach mit zwei erfahrenen Tantra-Lehrern über den Zugang zur gesunden weiblichen und männlichen Energie, über bewusste Sexualität und über die Rolle eines Partners als Katalysator auf der spirituellen Reise.
Basierend auf den persönlichen Erfahrungen ihrer Partnerschaft und auf ihrem Fachwissen in vielfältigen Therapie- und Heilmethoden, vermitteln Raaji Dessena und Karam Duc Minh ihr tiefes Verständnis über das In-Beziehung-Sein – mit sich selbst und anderen – in zahlreichen Seminaren rund um den Globus. Nachdem sie die Welt erkundeten, fanden sie ihr Zuhause in der spirituellen Gemeinschaft Pachamama in Costa Rica, wo wir sie trafen, um über den Zusammenhang zwischen Tantra und liebevollen Beziehungen zu sprechen.
Sobald wir gelernt haben, mit uns selbst ganz vertraut und intim zu sein, ist es einfacher, auch mit anderen Menschen vertraut und in Kontakt zu sein. Die sich dadurch einstellende Entspannung trägt dazu bei, dass die Dinge zwischen den Menschen in den Fluss kommen und sich leichter entfalten, natürlich auch in der Sexualität.
Interview
YOGA AKTUELL: Als Grundlage, um tief einzusteigen, bitte sagt uns: Was ist Tantra in eurem Verständnis?
Karam: Es war O