Uta Naumer-Hotz arbeitet als Yoga- und Physiotherapeutin gemeinsam mit ihrem Mann in eigener Praxis. Sie unterrichtet u.a. Yoga und Pilates und ist auch in der Aus- und Weiterbildung als Referentin tätig. Sie wirkte als Co-Autorin bei dem Titel „Das große Yoga-Therapiebuch“ von Remo Rittiner mit.
Internet: www.yogatherapie-konstanz.de
INTERVIEW
YOGA AKTUELL: Praktizieren Frauen anders Yoga als Männer?
Uta Naumer-Hotz: Ich finde, nicht unbedingt. Die Art der Yogapraxis spiegelt eher das innere und äußere Bedürfnis der Person wider. In jedem Körper lebt „Männliches“ und „Weibliches“ miteinander und hat seine „eigene Polarität“. Durch die Harmonie zwischen beiden wird eine spirituelle Welt geboren. Je nach Gewichtung hat der Mensch, egal ob männlich oder weiblich, unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche. Somit kann ein Mann genauso das Bedürfnis nach einer eher sanften, erholsamen, fließenden und weichen Yogapraxis haben. Einer Frau hingegen kann eine dynamische, kraftvolle Yogapraxis auch sehr guttun.
Was ist spezifisch an Frauen und Yoga, und an Frauen und Spiritualität?
Frauen sind im Yogaunterricht in der Regel deutlich in der Überzahl. Das zeigt schon ihre Affinität zum Thema Yoga. Der Alltag zwischen Beruf, Familie, Partner etc. ist oft eine Herausforderung für die Frau, bei der Yoga helfen kann, sich mehr zu entspannen und mit weniger Stress mehr zu erreichen. Yoga unterstützt uns F