Überraschend anders ist der Yogaunterricht von Salome Noah – so empfand es unsere Autorin bei einem Retreat mit der Schweizerin. Was das Besondere an Salomes Zugang zum Yoga ist, und wie sich ihre tief in den Körper hineinspürende Art der Praxis entwickelt hat, erfährst du im YOGA-AKTUELL-Interview.
Salome Noah und ich begegneten einander in Italien bei einem Retreat von ihr. Zum ersten Mal traf ich auf eine Yogalehrerin, die den Körper so in der Tiefe mit in die gemeinsame Yogawoche integrierte. Wir tanzten unser Knochenmark, die Körperflüssigkeiten und viele andere Regionen des Körpers, die wir im Alltag so leicht vergessen. Das Besondere an Salome: Sie kann nicht nur sehr gut tanzen, sondern ist in der Lage, Tanz und Yoga auf eine spielerische, undogmatische Weise miteinander zu verbinden.
INTERVIEW
YOGA AKTUELL: Wie kamst du zum Embodiment?
Salome Noah - © Oliver RustSalome Noah: Ich bin schon sehr früh, in den 1980er Jahren, damit in Verbindung gekommen. Damals habe ich viel getanzt und bin in einem Body-Mind-Centering- und Tanzworkshop gelandet. Wir sollten unsere Lymphflüssigkeit erspüren und darauf tanzen. Diese Herangehensweise faszinierte mich auf Anhieb – ich spürte einen Zugang zu etwas Tiefem und Wahrem. Auch wenn ich mir ehrlich gesagt nicht sicher war, ob ich meine L