Stefan Datt unterrichtet seit dreißig Jahren Yoga, lange Zeit organisierten seine Frau und er das Berliner Yogafestival. Im YOGA-AKTUELL-Interview erzählt er, wie sich sein Yogaweg durch die klassischen vier Stufen hindurch entfaltete, warum ihm heute der persönliche Kontakt im Unterricht wichtig ist und was Angekommensein im Yoga für ihn bedeutet.
Das Berliner Yogafestival ist legendär – im Jahr 2005 erstmalig veranstaltet, gehörte es zu den absoluten Pionier-Events in der deutschen Yogaszene und holte viele authentische Yogis aus Indien nach Berlin. Organisiert wurde es von Stefan und Miriam Datt, die das Yogastudio Lernen in Bewegung in Berlin-Charlottenburg leiten. Stefan verbrachte einige Jahre in indischen Ashrams und tauchte intensiv in Sadhana und yogische Weisheit ein. Als Physiotherapeut verbindet er in seiner Yoga-Physio-Praxis Kenntnisse aus dem Yoga mit spannenden körpertherapeutischen Ansätzen. Anlässlich seines dreißigjährigen Yogalehrer-Jubiläums unterhielten wir uns mit ihm über Schritte, Entwicklungen und Erkenntnisse auf dem Yogaweg.
INTERVIEW
YOGA AKTUELL: Stefan, Yoga begleitet dich schon lange und hat dich sicherlich auf allen Ebenen zutiefst geprägt. Und mit viel Liebe und Energie hast du wiederum die deutsche Yogaszene mitgeprägt. Was bedeutet Yoga dir heute?
Stefan Datt: Yoga ist für mich ein wacher, witziger und intuitiver Freund. Wir zwei sind eine komplette Love-Story – mit allem, was dazugehört. Grundsätzlich entwickelt sich Yoga j