In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Die Suche nach Universeller Wahrheit führte den Yogi und ehemaligen Schatztaucher Cliff Barber in die Abgeschiedenheit, wo er seit Jahrzehnten unermüdlich die Blume des Lebens zeichnet. Ich habe vor fünfzig Jahren damit angefangen und erst kürzlich das erste Gemälde fertiggestellt, das ich als vollständig betrachte. Cliff Barber (88), geboren in Illinois, USA, war 1969 einer der Ersten, die Yoga aus Indien in den Westen brachten. Seine Lebensgeschichte ist die klassische Story eines benachteiligten Jugendlichen, der es als Erwachsener zu wirtschaftlichem Wohlstand brachte – und zwar im abenteuerlichen Business des Schatztauchens –, nur um dann festzustellen, dass Geld seiner Seele keine Erfüllung bringt. Daraufhin wandte er sich der Philosophie und dem Yoga zu, arbeitete nie wieder für Geld, lebte in Griechenland buchstäblich unter einem Baum und widmete sich seither dem Unterrichten von Yoga und dem Studium der reinen Mathematik. Auch wenn diese Geschichte gewissermaßen ein Klassiker ist, hatte ich nie zuvor jemanden getroffen, der sie tatsächlich erlebt hat. Wie ich Cliff Barber suchte und fand Cliff gab mir in den frühen 1980er Jahren in Goa meine erste Yogastunde. Zehn Jahre später versuchte ich ihn in Griechenland zu finden, um ihn für ein Projekt um Hilfe zu bitten, bei dem es um die fragwürdige Bock-Saga ging. In dieser Saga, in der die Menschheitsgeschichte aus Sicht einer finnischen Familie erzählt wird, spielt das Alphabet eine Schlüsselrolle. Cliff hatte visionäre Einsichten, was das Alphabet betrifft. Ich hatte Fotografien seiner Zeichnungen gesehen, die aus Kreisen und Linien bestanden. In diesen Kreisen und Linien hatte er die Ursprünge unserer Buchstaben ausgemacht. Er konnte aufzeigen, dass das Alphabet nicht aus zufälligen Zeichen gestaltet wurde, sondern vielmehr aus mathematischen Prinzipien abgeleitet wurde, die den Buchstaben eine spezifische Bedeutung verleihen. Die Buchstaben des Alphabets waren in einem Kreis angeordnet. Die Geraden, die durch die Berührungspunkte dieses Kreises mit anderen […]

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