Der Duft des Himmels: Der teuerste Räucherstoff der Welt ist tatsächlich ein kostbares Gut – denn er hat ganz besondere Eigenschaften und dringt tief in die Bereiche des Unbewussten vor.
Adlerholz hat tausend Gesichter. Je nach Art, Alter, Entstehung und Herkunft sieht der teuerste Räucherstoff der Welt nicht nur unterschiedlich aus, auch die sich beim Räuchern offenbarenden Duftakkorde können sehr verschiedenartige Gestalten annehmen. Das Spektrum reicht von holzig, balsamisch-süß, herb-würzig und modrig-sumpfig bis hin zu animalisch. Bei höheren Qualitätsgraden sind bisweilen auch alle Duftrichtungen in einem Holzstück synergistisch vereint. Kurzum: Adlerholz ist eine wundervolle Dufterfahrung.
Für mich persönlich ist das verharzte Holz der Adlerholzbäume (Aquilaria) ein absolut einzigartiges Faszinosum. Das Holz duftet beim Räuchern derart köstlich, dass ich dieses besondere Wohlaroma am liebsten permanent um mich hätte. Nicht viele Räucherstoffe wecken so viele positive Assoziationen in mir und dringen so tief ins Unterbewusstsein vor wie das Adlerholz. Ich kann deshalb sehr leicht nachvollziehen, weshalb dieser Räucherstoff bereits seit Jahrtausenden allerhöchste Beliebtheit erfährt. Unter den Namen Aloe oder Aloeholz fand es sogar in mehreren Bibel-Textstellen Erwähnung; mit der Aloe vera oder einer anderen Aloe-Art hat das Adlerholz allerdings nichts zu tun. Der etymologische Ursprung dieser biblischen Bezeichnung liegt im hebräischen Ahalot.
Gutes Adlerholz hat seinen Preis. Es g