Auf die Übergänge kommt es an, oder: „Der Weg bestimmt das Ziel!“ – von Ashtavakrasana in Ekapada-Koundinyasana.
Auch im vierten Teil unserer Serie geht es weniger um die einzelne Haltung als um die Übergänge: um den Raum zwischen den Asanas, den Weg von einer Haltung in die andere und die Aufmerksamkeit, die der Übende diesen doch so köstlichen und dennoch oft vernachlässigten Zwischenräumen schenkt.
In meinen Kursen hören die Schüler oft den Satz „Der Weg ins Asana IST das Asana.“ Damit meine ich ganz profan, dass es nahezu sinnlos ist, zu beschreiben und zu korrigieren, wie Füße, Becken etc. zu stehen haben, wenn man erst einmal in einer Haltung angekommen ist. Im Optimalfall wird die Position von der Basis ausgehend Schritt für Schritt so sauber und so klar aufgebaut, dass in der Haltung dann Raum für Atem, Pulsieren und reines Sein ist. In der Yogaphilosophie wird dieses Konzept auch Vinyasa-Krama genannt: Wie setze ich sinnvoll einen Schritt an den vorherigen, wie schaffe ich es, meine Yogapraxis so aufzubauen, dass ich jeden einzelnen Augenblick mit Aufmerksamkeit fülle?
Besonders deutlich wird die Wichtigkeit dieses Prinzips in Armbalance-Positionen und in dem Flow dazwischen. Fehlen hier Konzentration und eine klare Ausrichtung, werden die Übergänge grundsätzlich nicht gelingen. Man k