Heilerde führt dem Körper Mineralien zu und zieht gleichzeitig Krankhaftes geradezu heraus. Mehr über Geschichte und Wirkungen von Heilerde erfahren Sie hier.
Wieder einmal haben wir Menschen es uns von den Tieren abgeschaut. Genau wie zum Beispiel Hirsche und Bären Heilkräuter erkennen und gezielt verzehren, fressen Tiere auch Erde. Damit bekämpfen sie Parasitenbefall und Magen-Darm-Beschwerden. Das Baden und Sich-Wälzen im Schlamm hilft ihnen ebenfalls gegen Parasiten, hier nicht gegen solche im Körper, sondern auf der Haut. Außerdem unterstützt und beschleunigt es die Heilung von äußeren Wunden. Bauern versorgten früher Verletzungen ihrer Tiere mit Heilerde-Verbänden. Doch nicht nur in dieser Hinsicht, zur Heilung der Haus- und Nutztiere, haben wir Menschen uns etwas abgeschaut. Unsere Vorfahren vermuteten nämlich, dass das, was den Tieren guttut, bei uns Zweibeinern ähnlich Positives bewirken dürfte. Per Versuch und Irrtum fanden sie heraus, welche Arten von Erde sich wofür besonders eigneten – nicht jede Erde ist eine Heilerde. Die frühen Menschen sahen Erde als Geschenk der Götter an, sie färbten und bemalten ihre Körper damit für besondere Rituale. Eine ausgesprochen wertvolle und wirksame Angelegenheit war und ist der fette Löß, den regelmäßig jedes Jahr der Nil mit seinen Überschwemmungen ans Ufer brachte und bringt. Die alten Ägypter heilten d