Körperbereiche, die wir im positiven oder im negativen Sinn mit den einzelnen Sequenzen unserer Halswirbelsäule „bespielen“. Mit einem Übungsprogramm.
Die Halswirbelsäule (HWS) umfasst die sieben Wirbel zwischen dem Kopf und der Brustwirbelsäule, sie ist der beweglichste Teil der gesamten Wirbelsäule. Sieben Wirbel des Halses und sieben Töne der Tonleiter – lassen wir einmal diesen Vergleich in uns erklingen, während wir etwas über die Anatomie, die Physiologie, die Pathologie, doch vor allem über die Salutologie (Gesundheitskunde) dieses Körperteils erfahren!
Die dem Schädel am nächsten gelegenen Wirbel unterscheiden sich in ihrer Form von den anderen fünf Wirbelkörpern der HWS und haben eigene Namen: Atlas („Kopfnicker", „Ja-Sager") und Axis („Kopfdreher", „Nein-Sager").
Zwischen Kopf und Atlas liegt das Atlantookzipitalgelenk. Genauer gesagt sind es zwei parallel liegende Gelenke. Diese Gelenke sind von ihrer Form her Ellipsoidgelenke (Eigelenke), die ähnliche Bewegungen ermöglichen wie Kugelgelenke. Das Kopfgelenk ist hauptsächlich für die Beugung und Streckung des Kopfes zuständig, ermöglicht aber auch eine begrenzte Seitneigung. Es wird durch Bänder verstärkt und stabilisiert.
Zwischen Atlas und Axis befindet sich ein komplexer Gelenkaufbau, bestehend aus zwei Gelenken: dem mittleren Atlantoaxialgelenk, das durch den Zapfen des zweiten Halswirbels gebildet wird, der in eine entsprechende Höhlung des Atlas passt, und zwei seitliche Atlantoaxialgelenke, zwei Gelenkflächen des unteren A