Der Handel mit dem Fleisch insbesondere von Hunden, aber auch von Katzen gipfelt in China alljährlich in einem grotesken Festival.
Ein „Hundefleisch-Festival“ – das klingt mehr als makaber; manch einer muss über den Begriff erst mal nachdenken, bevor er überhaupt begreift, worum es da geht. Denn viele wissen nicht, dass es überhaupt so etwas wie einen Verzehr von Hundefleisch gibt – geschweige denn Festivitäten dazu. Andere kennen die Schreckensbilder vom Hundefleisch-Festival in Yulin schon seit Jahren, haben Petitionen unterzeichnet, Protestbriefe geschrieben und immer wieder gehofft, dass dieser grausame Brauch endlich unterbunden wird. Doch auch in diesem Jahr wiederholt sich dieses „Event“ des Leids, das fassungslos macht und schwer zu schildern ist. Zur Sommersonnenwende werden in Yulin in der Provinz Guangxi wieder tausende von Hunden bei lebendigem Leib gegrillt (oft mit Bunsenbrennern) oder an Haken aufgehängt und lebendig gehäutet oder erhängt, um dann ihre toten Körper auszuschlachten. Ihr Fleisch wird den Besuchern dieses Festival des Grauens verkauft. Dass viele dieser Hunde noch Halsbänder tragen, deutet darauf hin, dass es sich bei einem großen Teil um gestohlene Haushunde handelt – Tierschutzorganisationen schätzen ihren Anteil auf rund sechzig Prozent. Es gibt ein kriminelles Geschäft rund um die Belieferung der Veranstaltung, dessen Betreiber vor nichts zurückschrecken. Doch ob v