Wie du den inneren Keim eines Asana entdecken und seinen Sinngehalt ins Leben übertragen kannst, um tiefe Gefühle der Einheit und Verbindung zu erwecken – verdeutlicht am Beispiel Pashchimottanasana.
Im Allgemeinen will der Yoga eine Einheit von Geist, Seele und Körper herstellen. Welche Dimension befindet sich jedoch in diesem so einfachen und vielseitig gebrauchten Wort „Einheit“? Suchen nicht die allermeisten Personen, die Yoga praktizieren, eine Art Ausgeglichenheit, eine Form der Entspanntheit, eine Harmonie oder ein Wohlgefühl, und verbinden damit die Begrifflichkeit der Einheit von Geist, Seele und Körper? Indem man in der Übungspraxis dieses harmonische Gefühl der Ausgeglichenheit erstrebt, können eventuell im weiteren Verlauf mehr Ruhe und Entspanntheit im alltäglichen Leben erfolgen. Eine Yogastunde am Abend kann deshalb viele Personen zu einem ausgeglicheneren Energieniveau führen und den stressgeprägten, hektischen Arbeitsverhältnissen ein kleines Gleichgewicht gegenüberstellen.