Über das Zusammenfinden zweier Welten – alte yogische Weisheit und Erkenntnisse der modernen Wissenschaft über einen Lebensstil, der Vitalität und innere Zufriedenheit bringt, stimmen stark miteinander überein.
Ich erinnere mich ziemlich genau an die Entdeckung meiner ersten „richtigen“ Falten kurz vor der Vollendung meines fünfunddreißigsten Lebensjahres. Vielleicht waren sie schon vorher da gewesen, und sie waren mir nur nicht aufgefallen – jedenfalls präsentierten sie sich mir an jenem Morgen so glasklar vor Augen, dass mir das Lächeln gefror. Eigentlich war ich immer der Meinung gewesen, dass mir als spirituellem Menschen, dessen Fokus ganz woanders liegt, mein Äußeres nicht so wichtig wäre. Aus irgendeinem Grund jedoch traf es mich mehr, als ich dachte.
Schon seit vielen Jahren lebe ich einen yogischen Lifestyle und beschäftige mich mit dem Leben von Heiligen und Meistern. Umso mehr war ich erstaunt, wie die modernsten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den Themengebieten Gesundheit, Ernährung, Langlebigkeit und Psychologie zu den gleichen Schlüssen gelangten, die die Yogis durch Introspektion erfahren hatten und schon seit Jahrhunderten lebten und lehrten.
Werfen wir einen Blick auf das Leben der Yogis und Heiligen, so ist es stets durch diese Einfachheit gekennzeichnet, durch Selbstdisziplin und ein Sich-nach-innen-Wenden, hin zur Quelle des Lebens.