Wenn Männer reifer werden – von den selten thematisierten hormonellen Umstellungen beim Mann
uch Männer haben Wechseljahre, d.h. eine Phase in ihrem Leben, in der die Produktion der Hormone, insbesondere des Sexualhormons Testosteron abnimmt. Und dass diese Phase auch an Männern nicht spurlos vorüberzieht, hat die Wissenschaft jetzt erforscht. Denn Hormone machen den Mann erst zum Mann: Hormone lassen Jungs wachsen und machen Männer stark. Hormone sorgen auch dafür, dass man gute Laune hat, gut schläft und Lust auf Sex hat.
Was aber genau sind Hormone? „Hormon“ stammt vom griechischen Wort „Hormau“ und bedeutet übersetzt „antreiben“. Hormone sind körpereigene Informationsübermittler, die in Drüsenzellen bestimmter Organsysteme gebildet und anschließend ins Blut abgegeben werden, um spezifische Zellen mit bestimmten Nachrichten zu versorgen, die wiederum einen bestimmten Vorgang auslösen sollen. Hormone wachen darüber hinaus gemeinsam mit dem Nerven- und Immunsystem sehr genau darüber, dass sämtliche Körperfunktionen sowie das Wachstum, die Entwicklung und das Altern reguliert werden. Dabei sind sie allerdings immer auf den Hypothalamus angewiesen, eine mitten im Gehirn befindliche kirschkerngroße Drüse, dem Steuerungszentrum der Hormone. Ursprünglich haben Wissenschaftlicher angenommen, dass der Hormonspiegel beim Menschen nur deshalb abnimmt, weil er altert. Es verhält sich jedoch wahrscheinlich umgekehrt: Der Mensch altert, weil der Hormonspiegel abnimmt u