Max Strom ist als Yogalehrer auf der ganzen Welt unterwegs. Sein klarer, leicht nachvollziehbarer, aber auch humorvoller Unterrichtsstil begeistert Menschen überall. YOGA AKTUELL hat er im Interview erzählt, wie Yogalehrer unterrichten sollten, damit sie von ihren Schülern wirklich verstanden werden.
Häufig erhalten die Schüler in einer einzigen Haltung dreißig verschiedene Anweisungen. Wie sollen unsere Schüler gleichzeitig tief atmen? Wir bringen den Körper im Yoga dazu, völlig neue Dinge zu tun – deshalb müssen wir den Unterricht sehr einfach gestalten.
Interview
YOGA AKTUELL: Du bietest inzwischen Kommunikations-Workshops für Yogalehrer an. Warum ist dir das Thema wichtig?
MAX STROM: Wenn ich mit den Teilnehmern meiner Ausbildungen oder anderen Lehrern spreche, erzählen sie mir häufig, dass sie bisher noch keinerlei Unterweisung in diese Richtung erhalten haben. Fragt man allerdings Schüler, was ihnen an einer Yogastunde gefallen oder nicht gefallen hat, dann geht es häufig darum, wie ein Lehrer kommuniziert. Als ich noch Yogaschüler war, bin ich häufig Lehrern begegnet, die fachlich kompetent waren – aber ich fand es unangenehm, ihnen zuzuhören. Ich denke, viele Yogalehrer könnten erfolgreicher sein, wenn sie an ihren Stimme und ihrer Sprache arbeiten würden.
Welche Fehler werden am häufigsten gemacht?
Erstens: Ich finde, die meisten Yogalehrer sprechen viel zu leise und zu schnell. Es macht e