Einführung in die Meditationspraxis, Teil 2: So lernst du, mit der Dynamik des Geistes zu fließen – wie Durchlässigkeit entstehen kann und Hindernisse wie Müdigkeit, Langeweile oder physische Sensationen nicht mehr als störend wahrgenommen werden.
Im ersten Teil dieses Meditationskurses ging es darum, zu verstehen, dass wir unsere mentalen Aktivitäten nicht auf Kommando abstellen können – auch wenn es genau das ist, was sich alle erhoffen, die zu meditieren beginnen. Die Menschen interessieren sich ja gerade für die Methode der Meditation, weil sie hoffen, ihren Geist und seine Gedanken – diese Horde höchst eigenständiger, widerspenstiger und ständig aktiver „Affen“– endlich unter ihre Kontrolle zu bekommen. Leider müssen sie bald merken, dass sie mit der reinen Willensanstrengung nicht weiterkommen. Im Gegenteil. Die Erfahrung zeigt, dass die „Affen“ umso unruhiger werden, je mehr man versucht, sie zu bändigen – und desto angespannter wird ihr „Dompteur“.
Vielleicht versuchen wir aber auch etwas Unmögliches?! Da wir bis jetzt weder die Natur unseres Bewusstseins noch die Art und Weise, wie Gedanken entstehen, wirklich erkannt haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß. Wenn wir uns also uns selbst zuwenden und in die Stille gehen, beschäftigen wir uns demnach immer mit etwas, wofür es noch keine genaue „Gebrauchsanleitung“ gibt. Es gibt i