Josh Summers blickt auf eine bemerkenswerte Meditationserfahrung zurück. Im Gespräch mit YOGA AKTUELL teilt er wertvolle Einsichten über die aus Meditation erwachsende Gelassenheit und erklärt, warum es nicht darum geht, die Gedanken zu stoppen, sondern vielmehr darum, ihre Natur zu verstehen
Unser Geist wirkt sich maßgeblich auf unser Wohlbefinden aus. Wie sehr, können wir alle selbst schnell überprüfen: Ist unser Geist ruhig und klar, können wir körperliche Einschränkungen oder Schmerzen gut ertragen. Ist unser Geist hingegen ruhe- und rastlos, machen uns auch die schönsten körperlichen Empfindungen nicht wirklich glücklich. Aus diesem Grund wird die Meditation sowohl im Buddhismus als auch im Yoga als ein äußerst wichtiges Instrument betrachtet. Sie unterstützt uns darin, den eigenen Geist zu erforschen, ihn zu zähmen und ihn als nützliches Werkzeug einzusetzen. Sie hilft uns auch, uns nicht länger mit Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen zu identifizieren. Denn in eben dieser Identifikation liegt der Schlüssel für unser ganzes Leid. Diese Erfahrung teilt auch der amerikanische Yin-Yoga-Lehrer Josh Summers. In Kombination mit Yoga ist die Meditation für ihn ein ideales Mittel, um langfristig den Höhen und Tiefen des Lebens mit mehr Gelassenheit zu begegnen – und ein kraftvolles Mittel, um inmitten von Chaos in uns selbst zu ruhen.
Interview
YOGA AKTUELL: W