Tensegrity ist ein Konzept, das die dynamische Spannung und das harmonische Kräftezusammenspiel innerhalb eines Systems berücksichtigt. Auch im Yoga kommt dieser interessante Ansatz zum Tragen, von dem wir für alle Lebensbereiche etwas lernen können.
Ein integraler Bestandteil des Yoga ist das „Tensegrity-Modell“. Es führt uns weg vom „Asana-Leistungsdruck“ und Performance-Zwang, hin zu einem leichten und kräftigen Ausdruck des eigenen Körpers. Auch die kraftvollsten und schwierigsten Haltungen bekommen damit Leichtigkeit.
Der Begriff „Tensegrity“ ist ein Kunstwort aus den zwei englischen Begriffen „Tension“ und „Integrity“. Auf Deutsch kann man sie am ehesten als „Spannung“ und „Integrität“ übersetzen. Gemeint ist damit ein harmonischer Zusammenhalt, der unter einer Zugspannung entsteht. Den Begriff hat der Architekt Buckminster Fuller in den 1960er Jahren maßgeblich geprägt, obwohl es auch noch andere Ingenieure und Künstler gab, die mit diesen Strukturen experimentiert haben.
Tensegrity-Formen sind dreidimensional, leicht und flexibel und ersetzen massive Körper. Sie sind in alle Richtungen vergleichbar zug- und druckstabil. Unter Belastung werden sie kompakter und stärker. Sie bestehen aus festen Komponenten und aus weicheren Elementen, die für die Verbindung untereinander sorgen.
Stellen Sie sich ein Zelt vor, das mit Leinen an den Ecken im Boden verankert wird und auf Zug gebracht wird. Die Zeltstangen sind dabei die einzigen massiven Körper, d