In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Gejagt, eingesperrt, verschachert, getötet – wie wilde Tiere vom Menschen aus der Freiheit gerissen und zur Marktware gemacht werden. Die fleischverarbeitende Industrie ist im Zuge der jüngsten Skandale um deutsche Schlachthöfe endlich in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt und massiv in die Kritik geraten. Doch da wir die Massentierhaltung und die Fleisch- und Milchproduktion in der Kolumne bereits thematisiert haben, soll es diesmal um ein Thema gehen, das vor Kurzem nicht nur national, sondern sogar weltweit in den Fokus geraten ist, nachdem es vorher kaum Beachtung fand. Lebendmärkte mit Wildtieren und anderen Tieren – ein realer Alptraum Neben der These, dass der Erreger von Covid-19 aus einem Versuchslabor stammen könnte, besteht die Vermutung, dass er auf einem Wildtiermarkt in Wuhan auf den Menschen übergesprungen ist. Wie schon MERS, SARS und Ebola ist das neue Virus wohl jedenfalls eindeutig auf Tiere zurückzuführen. Ganz unabhängig davon, ob die Corona-Pandemie nun in einem Labor oder auf einem Wildtiermarkt ihren Ursprung genommen hat, sind solche Märkte aus ethischer Sicht zutiefst prekär – ebenso wie andere Wet Markets (Lebendmärkte), auf denen statt wilden Tieren Hühner, Tauben, Hasen, Enten, Schildkröten, Hunde und Katzen angeboten werden. Der Name „Wet Markets“ rührt übrigens daher, dass dort ständig Blut, Kot, Urin und Schlachtabfälle weggespült werden. Auf Chinas Wildtiermärkten werden u.a. Fledermäuse, Pangolins, Wildvögel, Schlangen, Musangs und Bären, Schleichkatzen, Tausendfüßler, Frösche, Skorpione und Pfauen verkauft. „Sie sind in winzige Käfige gepfercht, haben gebrochene Knochen und offene Wunden. Meist sind sie besinnungslos vor Leid, aber das interessiert niemanden. Alles, was für die Händler zählt, ist der Preis“, sagt Peter Li von der Humane Society International in einem FAZ-Interview. Die Tiere werden noch vor Ort brutal geschlachtet oder bei lebendigem Leib gekocht. Nicht alle werden als Delikatesse gekauft, auch die TCM ist ein großer Faktor für den Wildtierhandel. Sie trug mit ihrem […]

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Nina Haisken
Nina Haisken ist seit Ende 2004 Redakteurin bei YOGA AKTUELL. Sie studierte in Münster Kommunikationswissenschaft, Indologie und Soziologie und sammelte u.a. Erfahrungen bei einem Verlag in Delhi. Ihr Herzensanliegen ist der Tierschutz. Zusammen mit ihrem Kater wünscht sie sich vor allem eine friedlichere Menschheit (und den nächsten Titelgewinn des FC Schalke 04).

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