Indem wir unangenehme Gedanken und Gefühle ohne Aufbegehren da sein lassen, lösen wir uns aus der Identifikation mit ihnen und schaffen neuen Raum für Nährendes und Konstruktives. Wie du die drei Schlüsselelemente Seinlassen, Loslassen und Hereinlassen üben kannst. Die gute Nachricht zuerst: Du bist bereits erwacht. Du hast die Buddha-Natur bereits in dir. Der kleine Wehrmutstropfen: Es gibt immer noch genug zu tun, bis du dies in der Tiefe realisierst. So paradox dies klingt, aber so ist er, der Weg des Erwachens. Und gleich noch eine gute Nachricht hinterher: Der Weg lohnt sich. Wenn du ihn gehst, kannst du tiefen inneren Frieden erfahren.  Kennst du solche Momente? Du bist in einem Meditations- oder Yogaretreat, und plötzlich geht dir das Herz auf. Verbundenheit stellt sich ein. Du erfährst dich als Liebe. Du erkennst, dass alles miteinander verbunden ist. Dann kommt vollkommen unerwartet ein Gedanke, ein Kommentar, ein Blick, und – zack – es ist wieder zu, das Herz. Irgendetwas hat sich wieder zwischen dich und deinen unverletzlichen, unsterblichen Wesenskern oder, anders ausgedrückt, zwischen dein Ich und deine Buddha-Natur gestellt.  Die Enttäuschung in solchen Momenten ist häufig sehr groß. Vielleicht fühlst du dich als Looser, weil du den Kontakt zu deiner Wesensnatur nicht halten kannst. Möglicherweise glaubst du, dass du noch nicht genug geübt hast. Höchstwahrscheinlich nimmst du an, dass du irgendwann – nach vielem Üben, vielen Retreats, vielen Büchern – diesen Zustand noch einmal erreichen und dann für immer im reinen Sein verweilen wirst. Und es kann auch sein, dass du glaubst, dass du spätestens dann nichts mehr tun musst.  Mit dieser Vorstellung bist du nicht allein. Viele Menschen glauben, dass sich der spirituelle Weg derart gestaltet.  Momente des Erwachens  Der amerikanische Psychologe, Mediationslehrer und Bestsellerautor Rick Hanson hat sich diesem Thema in seinem Buch Achtsam wie ein Buddha gewidmet. Damit hat er bei mir […]

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