Was ist der Veda wirklich? Hat er im 21. Jahrhundert noch Relevanz?Teil 1 einer neuen Serie über die indischen Urtexte und Ursprünge des Yoga Die Veden sind für viele nur ein vager Begriff, den sie ab und an gehört oder gelesen haben. Andere wissen zwar etwas mehr über die altindischen Überlieferungen, halten sich dabei aber dennoch nur an der Oberfläche auf. Der bekannte indische Yogi und Philosoph Sri Aurobindo brachte in seinem Werk „Das Geheimnis des Veda“ und anderen Veröffentlichungen Licht in das innere Wesen der von den Rshis geschauten Hymnen. Unter Bezugnahme auf Aurobindos Erkenntnisse möchte ich Sie mit dieser Reihe in YOGA AKTUELL auf profunde Weise in die Veden einführen.   Jeder Yogalehrer – und vielleicht auch mancher Yogaschüler – wird schon einmal vom Veda oder den Veden gehört haben. Allgemein bekannt ist wohl auch, dass es vier Veden gibt: den Rg-, Yajur-, Sama- und Atharva-Veda, und dass diese die ältesten, ja die Urtexte der indischen Kultur darstellen. Deshalb beziehen sich fast alle späteren Schriften und Lehren auf sie. Wahrscheinlich ist es sogar so, dass die Veden weltweit das älteste erhaltene und das umfassendste Dokument einer prähistorischen Überlieferung sind. Eine außergewöhnliche Tatsache ist, dass die Veden über Jahrtausende nur mündlich – von Generation zu Generation – weitergegeben wurden. Ein einzelner Mensch war fähig, Tausende und Abertausende Gedicht-Strophen auswendig zu lernen und sie ein Leben lang in sich zu tragen. Diese Tradition existiert in Indien sogar noch bis in die heutige Zeit. Die Sprache der Hymnen ist das Vedische Sanskrit, im Westen auch Altsanskrit genannt. Sie ist wesentlich älter und in formaler Hinsicht auch reicher – und deshalb noch schwieriger systematisch zu erlernen und zu verstehen – als das sogenannte klassische Sanskrit. In Letzterem sind alle späteren Texte verfasst, angefangen von den meisten Upanishaden bis zu den Epen und […]

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