Haben Sie Schwierigkeiten beim Meditieren? Vielleicht liegt es ja daran, dass Sie beim Atmen etwas falsch machen. Lesen Sie über die elementaren Grundlagen, die uns helfen, unser Atembewusstsein zu verfeinern und uns für die Meditation fit zu machen
Viele Yoga-Schüler suchen ständig - voller Ungeduld - nach fortgeschrittenen Atem- und Meditationsübungen. Sie würden am liebsten gleich zur nächsthöheren Stufe springen, ohne jedoch die Grundlagen, die ihnen ihr Lehrer zum Üben gab, gemeistert zu haben. Die authentischen Yoga-Traditionen hasten jedoch nicht gleich zur nächsthöheren Stufe, sondern festigen lieber die Grundlagen des Schülers, indem sie seine Geduld und sein Durchhaltevermögen über einen langen Zeitraum auf die Probe stellen. Das Kernprinzip ist hier Disziplin, Anu-shasana, ohne die man kein wirklicher Schüler (Shishya) sein kann. Die Yoga-Sutras von Patanjali besagen:
"Sa tu dirgha-kala-nairantarya-satkara-asevito drdha-bhumih."
Dieses Üben wird jedoch nur dann zur festen Gewohnheit, wenn es sorgfältig und ununterbrochen über eine lange Zeit erfolgt. (YS. 1.14)
Jedoch führt eine Übungspraxis, die ein oder zwei Jahrzehnte lang oder gar lebenslang dauert, nicht zwangsläufig zur Beherrschung der Yoga-Techniken. Die Kriterien ihrer Beherrschung finden Sie nachfolgend aufgelistet: