Einblicke in die Metamorphische Kunst Octavio Ocampos, die das Herz nähren und innere Wandlungsprozesse anregen kann.
Wer ist noch nie auf die Illusion hereingefallen, ein Wunschtraum in der Nacht sei pure Wirklichkeit? Wer kennt nicht das Gefühl, in einer Hängematte in der Karibik zu liegen und dann vom Wecker in die harte Wirklichkeit zurückgeholt zu werden? Andererseits: Wer ist noch nie schweißgebadet aufgewacht, um dann erleichtert festzustellen: „Gott sei Dank, es war nur ein Traum“?
Wunschtraum oder Alptraum, inzwischen hat sich herumgesprochen, dass wir als Träumer die unbewussten Regisseure unserer Träume sind – ob wir uns das eingestehen wollen oder nicht! Unsere Wünsche und Ängste, Sorgen und Bedürfnisse gestalten unser Erleben im Traum. Manchmal erscheinen Träume aber auch wie ein Brief aus dem Jenseits, verfasst durch höhere Mächte.
Wer sich in seinen Träumen von der Metamorphischen Kunst inspirieren lässt, kann tiefe innere Wandlungsprozesse erfahren.
Der Traum-Yoga (Praxis des luziden Träumens) macht sich diese Erkenntnisse zunutze, um den nächtlichen Traum sozusagen „in flagranti“ als Traum zu erkennen. Nun kann man bewusst in das Traumgeschehen eingreifen und dabei tiefere Dimensionen des eigenen Selbst erforschen. Auch ein Anfreunden mit den eigenen Schattenseiten wird erleichtert. Die indische Philosophie geht jedoch noch einen Schritt weiter: Sie führt uns dahin, a