Ein ehrlicher Blick auf Chakra-Balancing: Was es wirklich ist, und warum die meisten Workshops dazu Zeit- und Geldverschwendung sind.
Chakra-Balancing hat sich in den letzten Jahren in den Yoga- und den Thai-Massage-Unterricht eingeschlichen. Ich sehe es regelmäßig in Workshop-Werbungen. Es ist wie ein Bonus-Feature, ein Goodie obendrauf. Ein kleines Extra, über das die Schüler etwas erfahren und lernen können – und somit ein weiterer Grund, den Workshop zu besuchen. Die Sache ist nur die: Im Allgemeinen wird es von Lehrern angeboten, die dafür nicht qualifiziert sind – von Lehrern nämlich, die nicht wissen, was es genau ist und was sie da eigentlich tun, obwohl sie denken, sie wüssten es. Zumeist haben sie es vermutlich von anderen Lehrern gelernt, die ebenfalls nicht wussten, was sie da machen; das kommt im Feld der Energiearbeit allenthalben vor. Das ist ein bisschen so, wie wenn ein totaler Yoganeuling seinen ersten Wochenend-Yogakurs mitmacht und anschließend gleich selbst beginnt, Yogawochenenden anzubieten. Er weiß eigentlich gar nichts über Yoga, er betreibt lediglich Copy-Paste. Und wenn dir Yoga so am Herzen liegt wie mir die Energiearbeit, dann bist du wahrscheinlich genauso frustriert über eine solche Verflachung des Yoga, wie ich über die verflachte Darstellung der Chakras und des Chakra-Balancing.
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