„Lokah samastah sukhino bhavantu“ – nur fromm dahingesungen? Die Realität ist vom Segenswunsch des Glücks für alle Wesen jedenfalls weit entfernt. Unsere neue Tierschutzserie soll Impulse geben, dies zu ändern.
Viele Yogis sind sich der Bedeutsamkeit von Gewaltlosigkeit (Ahimsa) durchaus bewusst und tragen so viel Mitgefühl im Herzen, dass ihnen sowohl Nicht-Verletzen im passiven Sinne als auch aktive Hilfe für schutzbedürftige Wesen – ganz gleich, ob Mensch oder Tier – nicht nur als übernommenes Ideal wichtig, sondern ein ganz natürliches, aufrichtig empfundenes Anliegen sind. Und dennoch wird es im alltäglichen Leben de facto schon bei der vermeintlich leichteren Ausprägung – dem Vermeiden des Schädigens anderer – immer wieder schwierig, und zwar insbesondere Tieren gegenüber. Denn fast jeder in dieser Gesellschaft findet sich, auch ohne es zu wollen oder gutzuheißen, permanent als Teil von Ausbeutung und Misshandlung wieder – zumindest indirekt. Wir leben in Strukturen, in denen unsere Mitgeschöpfe aus dem Tierreich mit aller Legitimation durch das menschengemachte „Recht“ ausgenutzt, gequält und getötet werden – in Dimensionen, die man kaum zu erfassen vermag (und dies trifft nicht nur auf unsere hiesige Gesellschaft, sondern im Grunde global auf alle Gesellschaften in den verschiedenen Kulturen zu). Die Massentierhaltung und -tötung für Fleisch- und Milchprodukte, d