Warum Tierfreunden beim Anblick von Pelz eiskalt ums Herz wird – die wahre Geschichte hinter Fellbommeln, Pelzkragen etc. und die „Fake-Fur“-Problematik.
Vor zweieinhalb Jahren ging es in der allerersten Folge dieser Kolumne unter der Überschrift „Das Leid hinter unserer Mode“ neben Leder, Wolle und Daunen um Pelz. Da man sie auch in diesem Winter wieder allenthalben sieht, die Bommel, Fellbesätze und Krägen, hinter denen so viel Grausamkeit steht, soll diese Folge die Fakten über Pelzherstellung nochmals (und diesmal alleinig) in den Fokus stellen und über einige verheerende Fehlinformationen aufklären, die zu diesem Thema im Umlauf sind.
Pelzproduktion – eine Hölle auf Erden
Wenn das Deutsche Tierschutzbüro auf seinen Infoseiten von der „Hölle der Pelzproduktion“ spricht, mag das für manche vielleicht reißerisch klingen. Tatsächlich aber ist es die einzige Beschreibung, die einem für all das Leid, das im Zusammenhang mit Pelz geschieht, überhaupt einfallen kann. Tiere, die in winzigen Drahtgitterkäfigen dahinvegetieren, um dann durch Elektroschocks in den Anus getötet zu werden, Tiere, die vergast oder totgeknüppelt werden, oder halb bewusstlos geschlagen werden, um ihnen dann noch bei lebendigem Leib das Fell abzuziehen, mit Drahtschlingen erdrosselte Tiere, erhängte Tiere sowie Tiere, die man lebendig ausbluten lässt, und all dies vor den Augen ihrer Leidensgenossen – das ist die Realität d