Seit seinem neunten Lebensjahr setzt sich der heute 20-jährige Felix Finkbeiner für eine bessere Welt ein. Damals gründete er die Kinder- und Jugendinitiative „Plant-for-the-Planet“ und pflanzte seitdem gemeinsam mit anderen Kindern weltweit hunderte Millionen Setzlinge.
Die Initialzündung für sein unermüdliches Engagement für eine bessere Welt erlebte Felix, als er ein Referat über die Klimakrise halten sollte. Bei der Recherche stolperte er über eine Initiative der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai. Sie sorgte dafür, dass in ihrem Heimatland innerhalb von 30 Jahren 30 Millionen Bäume gepflanzt wurden. In einem Geistesblitz durchfuhr den jungen Schüler die Idee, ebenfalls aktiv zu werden. Er inspirierte andere Kinder, und gemeinsam bastelten sie eine Website, gründeten das Projekt Plant-for-the-Planet und vernetzten sich auf diese Weise mit Kindern auf der ganzen Welt, um in jedem Land eine Millionen Bäume zu pflanzen.
Felix Finkbeiners Plant-for-the-Planet verbreitete sich wie ein Lauffeuer, und seitdem ist der sympathische Deutsche in puncto Umweltschutz International unterwegs. Weltweit schenkt man ihm auf Konferenzen und Tagungen Gehör, sogar bei den Vereinten Nationen. Seine Botschaft ist deutlich: Die Menschen in armen Ländern, die am wenigsten an der Klimaerwärmung Schuld tragen, leiden am meisten darunter. Und die daraus entstehenden Probleme können nicht unabhängig voneinander gelöst werden.
Engagement, das begeistert und ansteckt
Jung und Alt s