Was die innere Zerrissenheit des Menschen mit den Massakern an Tieren zu tun hat, und wie wir unser Verhältnis zur Schöpfung – und zu uns selbst – transformieren können, um in der Welt anders zu agieren.
In jeder Sekunde, die vergeht, erleiden auf dieser Erde unzählige Tiere unermessliches Leid, das ihnen von Menschen zugefügt wird. Der Widerhall dieses mit Worten nicht zu beschreibenden, bitteren und unvorstellbaren Leids erschüttert auch manch ein Menschenherz zutiefst und droht es gar zu zerbrechen. Das den Tieren angetane Leid ist von einem unerträglichen Schmerz durchdrungen, der nicht vergleichbar ist mit jenem, welcher in der Vergänglichkeit des irdischen Daseins und im Prozess von Werden und Vergehen begründet ist – wenngleich auch dieser uns sehr hart treffen kann. Von einem Schmerz nämlich, wie er nur durch die Kälte, Brutalität und Grausamkeit des Menschen ausgelöst werden kann. Es ist dies ein Schmerz, der erst dann aufhören wird, wenn auf dieser Welt keinem Tier mehr in den Händen des Menschen Leid widerfahren wird. Und doch scheinen ihn so viele nicht zu spüren. So viele von uns ziehen es vor, nichts bzw. wenig über all die täglichen Gräueltaten an unseren Mitgeschöpfen zu wissen, oder wissen davon, aber nehmen all dies hin, oder aber sind s