Die Auferstehung des Christus im eigenen Inneren: Paramahansa Yogananda bezeichnete es als Pflicht der Menschenseele, sich in die Stille zu begeben, um sich mit dem Göttlichen zu verbinden. Wertvolle Inspirationen und Erkenntnisse dazu enthält dieser Textauszug.
Text: Paramahansa Yogananda
Einleitung: Self-Realization Fellowship (SRF)
Paramahansa Yoganandas wegweisende Interpretation der ursprünglichen Lehren Jesu wird anschaulich präsentiert in seinem hochgelobten Kommentar zu den vier Evangelien: Die Wiederkunft Christi: Die Auferstehung des Christus im eigenen Inneren.
„Diese Lehren“, sagt Yogananda in seiner Einführung, „wurden gesandt, damit die Wahrheit so erklärt wird, wie Jesus wollte, dass die Welt sie kennt – nicht, um ein neues Christentum zu begründen, sondern um die wahre Lehre Christi zu vermitteln: zu zeigen, wie man Christus gleich zu werden vermag und den Ewigen Christus in sich selbst auferstehen lassen kann.“
Der letzte Band der dreibändigen deutschen Ausgabe dieses epischen Werkes (Diskurs 57–75) wurde vor kurzem von der Self-Realization Fellowship veröffentlicht, der Organisation, die 1920 von Yogananda gegründet wurde, um seine Lehre der Yoga-Meditation zu verbreiten.
In Die Wiederkunft Christi: Die Auferstehung des Christus im eigenen Inneren enthüllt Yogananda den universellen Weg zur Einheit mit Gott, jenen Weg, den Jesus seine direkten Jünger lehrte, der jedoch durch jahrhundertelange Fehlinterpretation in Vergessenheit geraten war. Das Meisterwerk, eine bahnbrechende Synthese zwischen Ost u