Tiere als „Stückware“ – die Problematik des Heimtierhandels.
Eingangs kurz Folgendes, um das Thema dieser Folge einzugrenzen: Hier soll nicht das Halten von bzw. das Zusammenleben mit Haustieren diskutiert werden, denn dies verdient eine eigene differenzierte Betrachtung, die unter anderem die jeweilige Tierart und ihre Besonderheiten einbeziehen muss. In dieser Folge geht es ausschließlich darum, woher viele der als Haustiere verkauften Tiere stammen und welche den Käufern oft unbekannten Problematiken es hinter den Kulissen des so genannten „Zoohandels“ oder Heimtierhandels gibt. Auch der illegale Welpenhandel wird hier angesprochen.
Tausende von Kleintieren gehen in Deutschland jährlich über die Ladentheken – seit der Pandemie noch mehr als davor. Ebenso wenig, wie die Verkäufer dabei hinterfragen, wie es dem Tier bei dem jeweiligen Kunden ergehen wird, fragen sich viele Käufer, was dem Tier zuvor widerfahren ist. Doch gerade das zu beleuchten, wäre wichtig. Denn diese Tiere sind eine lebende Ware, die unter der Maxime des Profits oft regelrecht „produziert“ wird, aus liebevollen Aufzuchten stammen wohl die wenigsten. Große Zuchtanlagen in Tschechien, den Niederlanden und in Deutschland selbst beliefern über zwischengeschaltete Großhändler den deutschen Markt, so die Organisation PETA. Verdeckte Ermittler von PETA entdeckten 20151 in solchen Anlagen eng zusammengepferchte, schwerst vernachlässigte Tiere, die in ihren eigenen Exkrementen u