Achtsames Üben, das frei von Leistungsorientierung ist und viel Raum für Individualität sowie zum Nachspüren lässt: Yin-Yoga-Praxis hilft beim sanften Loslassen von Widerständen.
Diese Yin-Yoga-Praxis fordert uns auf, Widerstände sanft loszulassen, während wir unsere Empfindungen und Grenzen sehr achtsam wahrnehmen. Zum anderen lädt sie dazu ein, sich ganz der sanften, heilenden Magie der einzelnen Haltungen hinzugeben. Wir lassen los, die Praxis trägt uns – und führt uns dabei zu jenen Orten und Räumen, die sich uns in diesem Moment erschließen möchten.
Yin und Yang
Leben erstrebt Balance. Zwischen Yang und Yin, zwischen Wettbewerb und Mitgefühl, zwischen Ambitioniertheit und Zufriedenheit.
Yin und Yang sind dabei Begriffe, die ganz allgemein zur Unterscheidung von allen Phänomenen benutzt werden können. So ist z.B. die kühle und im Schatten liegende Seite eines Berges dem Yin, die heiße und sonnenexponierte Seite dem Yang zugeschrieben. Alles Zurückgezogene und Introvertierte, Ruhende und Ruhige ist dem Yin, das Exponierte und Extrovertierte, Bewegte und Laute dem Yang zugeordnet.
Im Optimalfall sind Yin und Yang ausgewogen – dann können Wohlbefinden im Körper, Stille und Klarheit im Geist, Harmonie in den Emotionen entstehen. Jedoch wird unser Leben zunehmend mehr von Yang geprägt: Wir wachsen höher, schneller und weiter, sind immer an der Front (der sozialen Netzwerke) – mit m