Wie Sie mithilfe von Ayurveda die Säure-Base-Balance finden
»Deine Nahrung sei Deine Arznei«. Dieser berühmte Satz von Paracelsus bildet nicht nur die Grundlage der hiesigen Naturheilkunde und Diätetik, sondern lässt sich auch direkt auf die ayurvedische Ernährungstherapie und Heilkunde übertragen.
Die richtigen Speisen und deren Zubereitung bestimmen in der ayurvedischen Behandlungsstrategie mehr als 50% des Heilungsprozesses und sind nicht nur wichtig für „ernährungstypische“ Beschwerden wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Mykosen oder Verdauungsbeschwerden, sondern spielen auch in der Behandlung von allen Krankheiten des Bewegungsapparates, der Haut, des Immunsystems und der inneren Organe eine übergeordnete Rolle.
Weit verbreitet und direkt spürbar sind die Stoffwechselprobleme, die aus einer Übersäuerung entstehen. Hierbei wird das Verdauungssystem durch Speisen mit einem vorherrschend sauren Geschmack (amlarasa) wie z.B. Zitrusfrüchte, Tomaten, Essig oder saure Beeren überlastet und es kommt zu Magenbrennen, Sodbrennen, Kopfschmerzen, Hautreizungen oder Durchfall. Aber auch nicht merkbar sauer schmeckende Speisen wie Süßigkeiten, weißer Zucker, Fleisch, Kaffee oder schwarzer Tee führen zu den typischen Gärungs- und Fäulnisprozessen der „Übersäuerung“ im Verdauungstrakt.
Auf der emotionalen Ebene macht uns sauer ebenfalls sauer (und nicht lustig!). Das heißt wir reagieren auf die Reizungen im Körper mit Reizungen im Gemüt, werden ungeduldig, cholerisch und aufbrausend und belasten damit nicht nur unser eigenes Wohlergehen, sondern auch das u