Wenn ein Kind zum „Zappelphilipp“ wird: Bei immer mehr Kindern wird ADS / ADHS diagnostiziert. Was man unter diesem Syndrom versteht und wie man damit umgehen kannJedes Kind ist etwas Besonderes. Ein Wesen, das seiner Individualität auf einzigartige Weise Ausdruck verleiht. Manche Kinder sind von Natur aus eher schüchtern und brauchen Ansprache. Andere wiederum sind neugierig und gehen von sich aus auf andere Menschen zu. Manche Kinder können selbstvergessen in die Welt der Bilderbücher abtauchen. Wieder andere sind von ihrem Naturell her eher lebendig, wollen immer in Bewegung sein, sind schnell gelangweilt und begierig darauf, Neues kennenzulernen. Solche unruhigen Seelen müssen nicht gleich als „hyperaktiv“ abgestempelt werden. Aber wenn ein Sprössling seinen Eltern immer wieder durch zerstreutes und / oder aggressives Verhalten auffällt, sollten diese ein Augenmerk darauf haben. Vielleicht leidet das Kind an ADS oder ADHS, einer so genannten Aufmerksamkeitsstörung.
Beide Begriffe, ADS und ADHS, bezeichnen ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, eine Hyperaktivitätsstörung oder eine hyperkinetische Störung. Egal welchen dieser Begriffe ein Facharzt verwendet, alle drei beschreiben ein über die Maßen unkonzentriertes und manchmal sehr impulsives oder aggressives Verhalten. Die Grenzen zwischen einer normalen Lebhaftigkeit und einer fragwürdigen Unruhe sind fließend, weil kein Normwert bestimmt werden kann, ab wann ein Kind als hyperaktiv eingestuft wird. Manche Kinder s