Der bekannte Musiker Pari hat kürzlich ein Buch über Mantras herausgebracht. Was ein echtes Mantra ausmacht und warum es in der Mantra-Praxis um die Rückverbindung mit der göttlichen inneren Natur geht, erklärt er in diesem Interview
Mit Mantras kennt sich der Musiker und Satsang-Lehrer Pari bestens aus. Zusammen mit seiner Frau Satyaa hat er die deutsche Mantra-Szene in den letzten Jahren entscheidend mitgeprägt. Schon seit Längerem war es ihm ein Anliegen, ein Buch über Mantras aus den verschiedenen Traditionen zu schreiben und ihre Bedeutung näher zu erklären. Das hat er nun getan. In dem wunderschön gestalteten Buch „Mantras – Worte aus der Quelle der Kraft und Heilung“ erzählt er über den Hintergrund und die Bedeutung hinduistischer, buddhistischer, christlicher, islamischer und jüdischer Mantras.
Ganz gleich, welchen kulturellen Hintergrund die Mantras haben – ihr Sinn und Zweck ist es, den Menschen mit seiner wahren Natur, der ihm innewohnenden göttlichen Realität zu verbinden. Dies geschieht durch das Wiederholen spezieller Wörter und Silben, die körperliche, emotionale und seelische Reaktionen auslösen. Dass dem so ist, ist inzwischen auch wissenschaftlich erforscht. Ob man sie nun singt oder rezitiert – sie verändern uns, bringen den Geist zur Ruhe, öffnen das Herz und entfalten ihre Wirkung meist schon nach kurzer Z